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Volkswagen VW: Wahlbeobachter darf nicht ins US-Werk
Wolfsburg Volkswagen VW: Wahlbeobachter darf nicht ins US-Werk
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16:49 12.06.2019
Sauer: Konzernbetriebsrats-Chef Bernd Osterloh fordert von der VW-Führung „Neutralität“. Quelle: Roland Hermstein
Wolfsburg/Chattanooga

Am heutigen Mittwoch haben die dreitägigen Wahlen im Volkswagen-Werk Chattanooga begonnen. Die Mitarbeiter stimmen darüber ab, ob die Gewerkschaft United Auto Workers (UAW) künftig ihre Interessen vertreten soll. Die Wahl begann mit einem Eklat: Dem Wahlbeobachter Johan Järvklo vom VW-Weltkonzernbetriebsrat wurde der Zutritt zum Werk verweigert.

Kein Wunder, dass der VW-Konzernbetriebsratsvorsitzende und Präsident des Weltkonzernbetriebsrats Bernd Osterloh stinksauer ist: „Ich habe kein Verständnis dafür, dass unserem neutralen Wahlbeobachter Johan Järvklo der Zutritt zum Werk Chattanooga verweigert wurde. Johan Järvklo ist Generalsekretär des Weltkonzernbetriebsrats und Mitglied des VW-Aufsichtsrates. Er ist außerdem sehr erfahren beim Thema innerbetrieblicher Wahlen und darum ein wertvoller Ratgeber. Wir fordern das Unternehmen auf, sich bei diesen demokratischen Wahlen endlich neutral zu verhalten, wie es zugesagt wurde.“

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