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Volkswagen Zeitgenössische Kunst verstehen – digitale Vermittlung soll dabei helfen
Wolfsburg Volkswagen Zeitgenössische Kunst verstehen – digitale Vermittlung soll dabei helfen
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06:00 28.11.2019
Die neuen Stipendiatinnen stehen fest: Dennis Weilmann, Laura Bleck, Benita von Maltzahn, Josefine Soppa und Dr. Susanne Pfleger (v.l.). Quelle: Boris Baschin
Alt-Wolfsburg

Zeitgenössische Kunst ohne Erklärungen zu verstehen – das geht nicht. Dafür sind die Arbeiten und deren Inhalte viel zu komplex. Aber die klassische Führung durch Ausstellungen hilft auch nicht, neue zeitgemäße Wege der Vermittlung sind nötig. Um die zu finden, haben VW und Städtische Galerie 2017 das erste Mal das „Volkswagen Fellowship Stipendium“ ins Leben gerufen, das ein Jahr läuft und mit 20 000 Euro dotiert ist. Das wird jetzt zum dritten Mal verliehen: an Josefine Soppa und Laura Bleck.

Beide haben in Hildesheim studiert, beide arbeiten selbst als Künstlerin und beide bauen schon lange Vermittlungselemente in ihre eigenen Arbeit ein, damit man ihre Kunst versteht. „Seit zwei Jahren nennen wir uns auch Vermittlerinnen“, erklärt Josefine Soppa.

Der interessante Ansatz überzeugte die Jury

Ihr Ansatz ist interessant – und überzeugte die Jury, in der auch Dr. Susanne Pfleger, Direktorin der Städtischen Galerie, saß. Die beiden Kunstexpertinnen sagen: „Man muss die Vermittlung digitalisieren.“ Das bedeutet aber nicht, dass Besucher einer Ausstellung ein iPad in die Hand gedrückt bekommen. „Das Internet ist der Ort der Vermittlung“, erklärt Laura Bleck.

Und das funktioniere so: Bleck und Soppa laden Nutzer zu Chats ein, in denen über künstlerische Positionen diskutiert wird, es gibt Videos, Performances. Jeder kann kreativ sein und mitmachen. Das wecke Interesse und begeistere für Kunst, sagen die beiden Frauen.

Wie kommt man an die Internetnutzer?

Das einzige Problem dabei: Wie kommt man an die Internetnutzer ran? Bislang passierte das über herkömmliche Projekte wie Workshops. Im Rahmen des Stipendiums wollen Josefine Soppa und Laura Bleck Wege finden, wie sie auf anderen Wegen (vielleicht aus dem Internet heraus) Kontakt zu Usern bekommen.

Vermittlung in der Kunst ist mittlerweile ein Forschungsprojekt“, erklärt Dr. Pfleger. Nur leider schafften die Ergebnisse nicht den Weg in die Praxis. Diese Verbindung soll das Fellowship-Stipendium schaffen. Stipendiaten haben ein Jahr lang Zeit, „frei zu denken“ – ohne den Druck, Geld verdienen zu müssen, erklärt die Direktorin der Städtischen Galerie.

Austausch unter den Stipendiaten ist wichtig

Volkswagen vergibt die Fellowship-Stipendien schon seit 2012, zuerst in den USA. Mittlerweile gibt es sie auch in Wolfsburg und Berlin. Eins ist Benita von Maltzahn, Leiterin Kultur und Gesellschaft bei der VW-Unternehmenskommunikation, wichtig: „Der Austausch unter den Stipendiaten.“ Die trafen sich im vergangenen Jahr in der Städtischen Galerie im Schloss. Kulturdezernent Dennis Weilmann freut sich, dass es in dem aktuellen Stipendium um digitale Vermittlung geht. „Das passt gut zu Wolfsburg.“ Wolfsburg will doch digitale Musterstadt werden.

Von Sylvia Telge

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