VW Finanzdienstleistungen: Deutlich weniger Neu-Verträge im ersten Halbjahr
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VW Finanzdienstleistungen: Deutlich weniger Neu-Verträge im ersten Halbjahr

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19:00 13.08.2020
Die Neuverträge bei Volkswagen Finanzdienstleistungen gingen im ersten Halbjahr zurück. Quelle: VWFS
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Braunschweig

Die Volkswagen Finanzdienstleistungen haben unter den Rahmenbedingungen der weltweiten Covid-19-Pandemie im ersten Halbjahr 2020 ein Operatives Ergebnis von 1,16 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,28 Milliarden Euro; minus 9,8 Prozent) erzielt. Das Ergenis ging somit um 9,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurück. Während der Vertragsbestand auf mehr als 21,3 Millionen Stück anstieg (plus 1,8 Prozent), schrumpfte die Anzahl der Neuverträge im ersten Halbjahr um 17,4 Prozent auf 3,4 Millionen Stück. „Aufgrund der Covid-19-Pandemie mussten wir im ersten Halbjahr erhebliche Einbußen bei den Vertragszugängen hinnehmen. Zudem belasten das Operative Ergebnis höhere Risikokosten für Kredit- und Restwertrisiken, welche das gesamte Portfolio betreffen“, sagt Frank Fiedler, Finanzvorstand der Volkswagen Financial Services AG.

Um das Geschäft trotz der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie weiter abzusichern, werden die Volkswagen Finanzdienstleistungen neben zahlreichen Stabilisierungsmaßnahmen, wie zum Beispiel dem bereits gemeinsam mit den Marken des Volkswagen Konzerns gestarteten Absatzprogramm, ihr bestehendes Kostensenkungs- und Effizienzprogramm weiter intensiv vorantreiben.

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Operatives Ergebnis wird deutlich unter dem Vorjahr liegen

„Die weltweite Covid-19-Pandemie hat unser Geschäft im ersten Halbjahr 2020 erheblich beeinträchtigt und auch im zweiten Halbjahr sehen wir uns weiterhin hohen Unsicherheiten gegenüber. Deshalb gehen wir für den Geschäftsbereich Volkswagen Finanzdienstleistungen zum Jahresende von einem Operativen Ergebnis deutlich unter Vorjahresniveau aus“, sagt Fiedler ohne eine genaue Prognose abzugeben.

In Deutschland, dem größten Einzelmarkt der Volkswagen Finanzdienstleistungen, belief sich der Vertragsbestand zum 30. Juni auf fast 6,36 Millionen Stück – ein Anstieg von 1 Prozent. Der Vertragszugang ging im Vergleichszeitraum hingegen um 17 Prozent auf fast 993 000 Stück zurück.

Von der Redaktion