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Volkswagen So fährt sich der neue Golf 8
Wolfsburg Volkswagen So fährt sich der neue Golf 8
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23:28 27.11.2019
Malerische Kulisse: Bei Porto ging es mit dem neuen Golf durch malerische Landschaft. Quelle: Steffen Schmidt
Porto

Die Einwohner der kleinen Orte im Douro-Tal nahe der zweitgrößten portugiesischen Stadt Porto dürften sich dieser Tage wundern, was da reihenweise durch ihre Straßen fährt: Hunderte Journalisten aus aller Welt testen in den kommenden drei Wochen den neuen Golf VIII bei Spritztouren durch diesen malerischen Landstrich. Auch die WAZ ist mit dabei und konnte die neueste Generation des Wolfsburger Bestsellers auf Herz und Nieren testen. Fazit: Der neue macht seiner stolzen Historie alle Ehre.

Egal ob auf der Autobahn oder den steilen Serpentinen und engen Kurven im Douro-Tal: Der Golf den die WAZ als 1,5 Liter TSI testete, macht eine gewohnt gute Figur – kompakt, spritzig und agil – eben typisch Golf.

Golf zieht Augen auf sich

Das gleiche gilt auch für das Äußere: Die Abmessungen haben sich kaum verändert. Der Golf ist und bleibt optisch eben ein Golf. Und dennoch zog er in Portugal die Augen der Passanten und anderen Verkehrsteilnehmer reihenweise auf sich. Das lag teilweise an der auffälligen Farbe: Lemon Yellow. Und natürlich auch an den Signature-Frontleuchten.

Apropos Licht: In dem Testwagen waren die Matrix-LED-Scheinwerfer, die nicht zur Basisausstattung gehören, verbaut. Das sorgt bei Dunkelfahrten für gehörigen Komfort. Der Fernlichtassistent regelt die Beleuchtung komplett automatisch – das Blenden entgegenkommender Fahrer hat damit ein Ende. In der Stadt und bei Schlechtwetter wird zudem der Straßenrand spürbar besser ausgeleuchtet.

Einfach „Golf“ statt Trendline

Wie es Volkswagen schon immer mit dem Golf getan hat, wurden erneut zahlreiche Fahrerassistenzsysteme demokratisiert. Die Matrix-LED Scheinwerfer, die sonst bisher nur Oberklassewagen vorbehalten waren, sind dafür nur ein Beispiel. So gehören beim Golf 8 jetzt beispielsweise die weiterentwickelten Lane-Assist und Front Assist zur Basisausstattung – die heißt ab sofort übrigens nicht mehr Trendline, sondern schlicht und einfach „Golf“.

Innovationen vor allem im Inneren

Die größten Innovationen spielen sich beim Golf im Inneren ab: ein Windshield Head-up-Display zeigt dem Fahrer die wichtigsten Daten wie Geschwindigkeit, erlaubte Geschwindigkeit und mehr direkt im Sichtfeld an. Das stellte sich bei der Testfahrt auf gänzlich ungewohnten Straßen als nützlich heraus – der ein oder andere Strafzettel hätte sonst durchaus drohen können. Nützlich auch der stark verbesserte Sprachassistent, der WAZ-Redakteur Steffen Schmidt während der Fahrt ganz gemütlich zum nächsten Laden lotste. Ein „Hello Volkswagen“ genügt.

Die Bedienung des Innovision-Cockpits stellte sich als ebenso einfach heraus. Auch wenn man sich im ersten Moment durchaus leicht verloren und überfordert fühlen kann, ist die Bedienung kein Hexenwerk. Eigentlich funktioniert alles wie auf dem Smartphone. Per Tippen und Swipen navigiert man leicht durch die Menüs, ein Homebutton schickt den Nutzer zum Startbildschirm. Durch die eindeutigen Bezeichnungen der Menü-Punkte muss man nicht lange nach der gewünschten Funktion suchen.

Spielerei für Fußball- und Farbenfans

Eine nettes Gimmick ist zudem das Ambientelicht, das sich ganz individuell einstellen lässt. WAZ-Redakteur Steffen Schmidt etwa fuhr „seinen“ Golf mit grün-weißer Innenbeleuchtung durch die Straßen Portugals – ganz in Anlehnung an seinen Lieblingsverein VfL Wolfsburg.

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Von Steffen Schmidt

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