Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Volkswagen Die Autostadt bringt brasilianisches Flair nach Dresden und Leipzig
Wolfsburg Volkswagen Die Autostadt bringt brasilianisches Flair nach Dresden und Leipzig
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:57 28.08.2019
Carl Horst Hahn erreicht das Ziel in Leipzig. Quelle: Matthias Leitzke
Leipzig/Wolfsburg

„Feito no Brasil – Born Local“! Unter diesem Thema nahm die Autostadt am vergangenen Wochenende die Strecke der 17. Sachsen Classic unter die Räder. Das Team der Autostadt erinnerte mit den fahrenden Exoten aus der „Volkswagen do Brasil“-Sammlung des Zeithauses an den 60. Jahrestag der Gründung des Volkswagen Werkes in Anchieta, Brasilien – immerhin der älteste Volkswagen Standort außerhalb Deutschlands.

Spektakuläre brasilianische Exoten

„Born Local“ galt besonders für den Volkswagen SP2 von 1976, den Gurgel X-12 (1978) und den Volkswagen Brasilia (1980). Insbesondere die letzten beiden Klassiker dürften den meisten der zahlreichen Zuschauer an der Strecke nahezu unbekannt gewesen sein. Beim Brasilia lohnte sich darüber hinaus der Blick in den Innenraum: Die beiden Gewinner eines Preisausschreibens der Autostadt saßen auf stilechten Holzkugel-Sitzauflagen – darunter noch die originalen Plastik-Schutzhüllen des Auslieferungszustandes.

Das Team Autostadt bei der Sachsen Classic 2019. Quelle: Matthias Leitzke

Komplettiert wurde der Auftritt der Autostadt mit einem Modell, das zwar nicht unmittelbar für den südamerikanischen Markt entwickelt wurde, aber dennoch brasilianisches Temperament in sich trägt: Der Volkswagen Typ 2 „Sambabus“ von 1966 meisterte die 574 Kilometer rund um die sächsischen Metropolen Dresden und Leipzig ebenso gut wie die drei Südamerikaner.

Auch Audi. Skoda und Porsche dabei

Mit dabei aus dem Volkswagen Konzern waren auch die Traditionsabteilungen der Marken Audi, Skoda und Porsche. Wobei die Schwaben für ein echtes Highlight sorgten: Auf der bereits heute legendären Rennstrecke des Porsche Werkes Leipzig, die Kurvenverläufe weltberühmter Formel-1-Kurse nachzeichnet, galt es, gleich drei Wertungsprüfungen zu absolvieren.

Carl H.Hahn als Team-Captain

Und natürlich genoss auch Carl H. Hahn (93) – trotz seines „Sonderprogrammes“ am Freitag Abend rund um die Leipziger Nikolaikirche und die von ihr ausgehende friedliche Revolution von 1989 (WAZ berichtete) – diese automobile Herausforderung am frühen Samstag Morgen. Für den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden (1982-1992), der traditionell das Team von Volkswagen Classic anführt, ist seine Teilnahme, „die beste Gelegenheit, die Schönheiten Sachsens neu kennenzulernen“.

Besondere Verbindung zu Sachsen

Bisher hat Hahn noch keine einzige Sachsen Classic verpasst und wandelt häufig, als gebürtiger Chemnitzer, auf den Spuren seiner Kindheit und Jugend. Im übrigen seien die „automobilen Traditionen, das Pflichtbewusstsein, die Kreativität und der Fleiß“ der Sachsen ausschlaggebend für sein Engagement gewesen, das 1990 in der Gründung der Volkswagen Sachsen GmbH mündete, verrät er nach drei fordernden Tagen im 113 PS-starken Polo G40 Coupé (1992) im Ziel vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig.

Von wms

Wie verhalten sich Verkehrsteilnehmer und wie interagieren sie miteinander? Wie können künftig automatisierte und nicht-automatisierte Verkehrsteilnehmer in einem immer dichter werdenden Verkehr sicher und flüssig co-existieren? Mit diesen Fragestellungen beschäftigt sich ein neues Projekt, das Volkswagen jetzt auch den Bürgern vorstellt.

27.08.2019

Der frühere VW-Vorstands- und Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch ist tot. Bei Volkswagen und in der Stadt Wolfsburg herrscht große Trauer. Volkswagen hat seine Fahnen auf Halbmast gesetzt.

27.08.2019

„Feito no Brasil – Born Local“: So heißt das Motto, unter dem die Autostadt bei der diesjährigen Rallye Hamburg-Berlin-Klassik an den Start geht. Mit dabei ist eine VfL-Legende, auf die dieses Motto bestens passt: Grafite.

26.08.2019