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Volkswagen Rückhalt für VW-Bosse: Ministerpräsident Weil unterstützt Aufsichtsratsentscheidung
Wolfsburg Volkswagen Rückhalt für VW-Bosse: Ministerpräsident Weil unterstützt Aufsichtsratsentscheidung
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14:16 25.09.2019
Niedersachsens Ministerpräsident verteidigt die Entscheidung des VW-Aufsichtsratspräsidiums an Herbert Diess und Dieter Pötsch vorerst festzuhalten. Quelle: Hauke-Christian Dittrich/dpa
Wolfsburg

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat die Haltung des VW-Aufsichtsratspräsidiums verteidigt, an den beiden angeklagten Top-Managern Herbert Diess und Hans Dieter Pötsch festzuhalten.

Lesen Sie auch: VW-Anwalt: Vorwürfe gegen Manager „sind unbegründet“

„In Deutschland gilt die Unschuldsvermutung“

Er habe „großen Respekt“ vor der sorgfältigen Arbeit der Braunschweiger Staatsanwaltschaft, sagte der SPD-Politiker am Mittwoch bei einer Betriebsversammlung im Volkswagen-Stammwerk Wolfsburg. „Aber eine Anklage ist kein Urteil“, betonte Weil. „Sie wiegt schwer, aber in Deutschland gilt die Unschuldsvermutung. Wir haben uns im Präsidium mit den Vorwürfen intensiv auseinandergesetzt und wissen, was wir tun.“

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hatte am Dienstag Anklage wegen Marktmanipulationgegen VW-Vorstandschef Herbert Diess, den Aufsichtsratsvorsitzenden Hans Dieter Pötsch und den früheren Konzernchef Martin Winterkorn erhoben. Sie sollen im Zuge der Dieselaffäre Anleger zu spät über finanzielle Risiken informiert haben. „Das Präsidium hat gestern gesagt, keinen Anlass für personelle Maßnahmen zu sehen. Hinter dieser Position stehe ich auch persönlich“, erklärte der niedersächsische Regierungschef.

Von dpa

Der Rechtsanwalt Michael Arnold berät den VW-Aufsichtsrat. Er hält die Vorwürfe der Braunschweiger Staatsanwaltschaft gegen Herbert Diess, Hans Dieter Pötsch und Martin Winterkorn für unbegründet.

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