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Volkswagen Osterloh verteidigt Winterkorn-Gehalt
Wolfsburg Volkswagen Osterloh verteidigt Winterkorn-Gehalt
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10:15 26.03.2012
Gehaltsdebatte: VW-Vorstandsvorsitzender Martin Winterkorn (r.) versteht die Diskussion über seine Vergütung. Der VW-Gesamtbetriebsrats-Vorsitzende Bernd Osterloh: fordert eine sachliche Debatte.
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VW-Chef Winterkorn hatte im vergangenen Jahr über 17Millionen Euro verdient. "Profi-Fußballer verdienen zum Teil erheblich mehr als Top-Manager. Darüber regt sich kaum jemand auf. Dabei hat Herr Winterkorn wesentlich mehr geleistet, er hat reale Werte und Arbeitsplätze geschaffen."

Allein im vorigen Jahr habe Volkswagen 28.000 neue Jobs geschaffen - Zukäufe nicht eingerechnet. Osterloh: "Ein privater Vermittler bekommt für jeden Arbeitslosen, den er vermittelt, 2000 Euro. Bei Herrn Winterkorn wären das pro Arbeitsplatz etwa 600 Euro." Die Erfolgsbeteiligung der Belegschaft sei um 88 Prozent gestiegen, die des Vorstands um 63 Prozent. Er habe keine einzige negative Mail aus der Belegschaft bekommen.

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Im selben Interview sprach sich IG-Metall-Chef und VW-Aufsichtsrats-Vize Berthold Huber für neue Regeln für Managergehälter aus. Man solle Grenzen setzen. So spiele bei VW seit 2010 neben Gewinn auch die Beschäftigung eine Rolle.

VW-Boss Winterkorn erklärte in der "Bild am Sonntag": "Meine Vergütung ist an klare Vorgaben unserer Konzernstrategie 2018 gekoppelt und damit langfristig orientiert: Wenn der Volkswagen-Konzern hierbei sehr erfolgreich abschneidet, ergibt sich solch eine Summe. Ich kann allerdings verstehen, dass manche Menschen mein Gehalt als zu hoch empfinden."

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