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Volkswagen Marke Volkswagen: Bereits 2,5 Milliarden Euro eingespart
Wolfsburg Volkswagen Marke Volkswagen: Bereits 2,5 Milliarden Euro eingespart
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15:40 01.11.2019
Der ID.3 im Werk Zwickau: Vor dem Start der großen Elektrooffensive legt die Marke Volkswagen gute Zahlen vor. Quelle: Oliver Killig
Wolfsburg

Die Marke Volkswagen Pkw hat ihr profitables Wachstum auch im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres fortgesetzt. Bei leicht rückläufigen Auslieferungen verbesserte die Kernmarke des Volkswagen Konzerns ihren Umsatz in den ersten neun Monaten 2019 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,7 Prozent auf 65,4 Milliarden Euro. Getrieben wurde das Umsatzwachstum vor allem von Mix- und Preiseffekten.

Dieselkrise verursacht immer weniger Kosten

Das operative Ergebnis vor Sondereinflüssen stieg um 35 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro, nachdem der vergleichbare Vorjahreswert durch die WLTP-Umstellung negativ beeinflusst worden war. Die operative Umsatzrendite vor Sondereinflüssen verbesserte sich per Ende September auf 4,8 Prozent (Vorjahr: 3,7 Prozent). Die Kosten aus der Dieselkrise gingen in den neun Monaten auf minus 722 Millionen Euro stark zurück. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres musste die Marke noch 1,6 Milliarden Euro für Strafen, Gerichtsprozesse und Vergleiche aufwenden.

„Sind auf gutem Weg“

„Die Marke Volkswagen hat sich im bisherigen Jahresverlauf unter anspruchsvollen Bedingungen sehr gut geschlagen und bleibt auf profitablem Wachstumskurs. Unsere Produktoffensive und unsere Maßnahmen zur Steigerung von Effizienz und Profitabilität zahlen sich zunehmend aus. Wir sind damit auf gutem Weg, unsere Jahresziele zu erreichen. Gleichzeitig erarbeiten wir uns Schritt für Schritt die Ertragsstärke, die wir für erfolgreiche Umsetzung unserer Strategie benötigen“, sagte Dr. Arno Antlitz, Finanzvorstand der Marke Volkswagen Pkw.

Anteile am Weltmarkt dazugewonnen

Trotz der herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen – insbesondere der sich abschwächenden Weltwirtschaft sowie der Unsicherheiten wegen des Brexit und des andauernden Handelsstreits zwischen den USA und China – konnte Volkswagen in vielen Weltregionen weitere Marktanteile hinzugewinnen. Insgesamt lieferte die Marke von Januar bis September 4.514.600 Fahrzeuge aus (Vorjahr: 4.622.800). Mit minus 2,3 Prozent fiel der Rückgang damit deutlich geringer aus als im weltweiten Gesamtmarkt (minus 5,0 Prozent).

SUV’s weiter stark nachgefragt

Ihre Produktoffensive hat die Marke im laufenden Jahr in allen wichtigen Märkten fortgesetzt – mit einem Schwerpunkt im stark wachsenden SUV-Segment. Eine gestiegene Nachfrage verzeichneten vor allem die Modelle T-Roc, Tiguan, Touareg und Atlas. Auch der neue T-Cross wurde sehr positiv im Markt aufgenommen. Zudem stellte die Marke im Oktober den Golf VIII vor, der noch im Dezember 2019 zum ersten Mal an Kunden in Deutschland und Österreich ausgeliefert werden soll. Nur wenige Monate später kommt der im September vorgestellte ID.3 auf die Straße. Er markiert als kompaktes massentaugliches E-Fahrzeug den Beginn der großen Elektrifizierungsoffensive von Volkswagen.

Mit dem Sparkurs auf Kurs

Von den im Rahmen des Zukunftspakts bis Ende 2020 geplanten Einsparungen von 3 Milliarden Euro wurden bis Ende September 2019 rund 2,5 Milliarden Euro realisiert. Bis zum Jahresende sollen es 2,6 Milliarden Euro sein.

Marke hält an Jahreszielen fest

Für das Gesamtjahr 2019 geht die Marke Volkswagen weiterhin davon aus, den Umsatz um bis zu fünf Prozent zu steigern. Bei der operativen Rendite vor Sondereinflüssen rechnet die Marke Volkswagen unverändert damit, im Zielkorridor von vier bis fünf Prozent zu landen – trotz der erwarteten Belastung im vierten Quartal durch weitere Aufwendungen für Markteinführungen und Anlaufkosten im Zusammenhang mit der fortgesetzten Produktoffensive. Auch die Prognose einer operativen Umsatzrendite von sechs Prozent im Jahr 2022 wird bestätigt.

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