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Volkswagen Gewerkschaftswahlen im VW-Werk Chattanooga
Wolfsburg Volkswagen Gewerkschaftswahlen im VW-Werk Chattanooga
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16:00 11.06.2019
VW-Werk in Chattanooga: Die Beschäftigten stimmen über eine gewerkschaftliche Vertretung ihrer Interessen ab. Quelle: EPA
Chattanooga/Wolfsburg

In den kommenden drei Tagen (12. bis 14. Juni) stimmen die Beschäftigten im VW-Werk im amerikanischen Chattanooga darüber ab, ob die Gewerkschaft United Auto Workers (UAW) künftig ihre Interessen vertreten soll. 2014 war ein ähnliches Vorhaben gescheitert – die VW-Mitarbeiter lehnten den Vorstoß der Gewerkschaft damals ab.

Der Weltkonzernbetriebsrat bei Volkswagen (WKBR) begrüßt die anstehende Abstimmung über eine betriebliche Interessenvertretung. „Wir haben uns schon immer dafür stark gemacht, eine starke gewerkschaftsbasierte betriebliche Interessenvertretung für alle Beschäftigten am Standort Chattanooga aufzubauen“, sagte WKBR-Generalsekretär Johan Järvklo. „Überall auf der Welt zeigt sich: Unternehmen und Beschäftigte profitieren davon, wenn es eine gewählte Interessenvertretung der Belegschaft gibt, mit der das Management vertrauensvoll zusammenarbeiten kann“, betonte er.

Neutralität des Unternehmens sicherstellen

Dem WKBR ist klar, dass diese Wahl aufgrund der spezifischen Gesetzeslage vor Ort besonders herausfordernd sein wird. Daher gelte es zunächst, die Neutralität des Unternehmens bei den Wahlen sicherzustellen. Auch aus diesem Grund reist Generalsekretär Johan Järvklo persönlich zur Wahl, um sich ein Bild von der Lage vor Ort zu machen und seine langjährige betriebliche Erfahrung in den Prozess einzubringen.

„Der WKBR wird sein Möglichstes tun, damit auch die Belegschaft von Volkswagen in Chattanooga bald eine Stimme im Weltkonzernbetriebsrat bekommt und sich dann noch mehr als Teil der Volkswagen-Familie fühlen kann“, sagte WKBR-Präsident Bernd Osterloh.

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