Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Volkswagen So will Volkswagen die digitale Transformation schaffen
Wolfsburg Volkswagen So will Volkswagen die digitale Transformation schaffen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:06 05.06.2019
Digitale Transformation von VW: Gunnar Kilian, Ralf Brandstätter, Bernd Osterloh und Thomas Schmall (v.l.) stellten den Fahrplan vor. Quelle: Roland Hermstein
Wolfsburg

Volkswagen gibt beim digitalen Wandel weiter Vollgas: Vorstand und Gesamtbetriebsrat haben sich jetzt auf eine „Roadmap Digitale Transformation“ geeinigt. Sie beinhaltet eine Beschäftigungssicherung bis 2029 für alle Mitarbeiter und Standorte, eine Ausweitung der (freiwilligen) Altersteilzeit, Investitionen in Mitarbeiter-Qualifizierung, keinen Abbau der Ausbildungsplätze und einen möglichen Netto-Abbau von rund 2000 Arbeitsplätzen. Ein Kompromiss, mit dem sich am Mittwoch beide Seiten zufrieden zeigen.

4000 Stellen fallen weg, 2000 neue entstehen

„Die Arbeitsabläufe bei Volkswagen müssen effizienter und schneller werden“, sagte VW-Personalvorstand Gunnar Kilian. Rund 4000 Arbeitsplätze in der Verwaltung und damit überwiegend in Wolfsburg würden in den kommenden Jahren wegfallen. Gleichzeitig würden rund 2000 neue Arbeitsplätze dank der Digitalisierung geschaffen. Kilian betonte: „Wir wollen unsere Belegschaft in Richtung Elektromobilität und Digitalisierung schulen und ausbilden.“ Die Arbeit der digitalen Zukunft werde für die Mitarbeiter „attraktiver“. Laut Kilian beschäftigt Volkswagen aktuell deutschlandweit 110.000 Mitarbeiter.

Eine Bildergalerie zur Pressekonferenz am Mittwoch:

Vorstand und Gesamtbetriebsrat stellten die neue „Roadmap Digitale Transformation“ vor.

VW investiert vier Milliarden

Rund vier Milliarden Euro will der Konzern bis 2023 laut Ralf Brandstätter, Chief Operation Manager der Marke Volkswagen, in die Digitalisierung investieren. „Wir machen das Unternehmen nachhaltig fit für das digitale Zeitalter.“ Thomas Schmall, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen Group Components, kündigte eine Zentralisierung und Entschlackung des Komponentengeschäfts an. Und richtete den Blick auf die Elektromobilität: „Wir übernehmen künftig Verantwortung von Batteriezelle und Batteriesystem über E-Antrieb bis zu Ladeinfrastruktur und Recycling.“

Bernd Osterloh ist zufrieden

Bernd Osterloh, Vorsitzender des VW-Gesamtbetriebsrats, betonte: „Die Digitalisierung bringt Veränderungen, aber der Arbeitsplatz bei Volkswagen bleibt sicher.“ Diese Roadmap „setzt einen neuen Maßstab in der Automobilindustrie.“ Auch Hartwig Erb, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Wolfsburg, lobte die Einigung: „Viele tausend Kolleginnen und Kollegen in Wolfsburg und an anderen VW-Standorten können ihr Leben jetzt ohne Angst vor Arbeitsplatzverlust weiter planen.“

Von Carsten Bischof

Volkswagen will bis 2023 bis zu vier Milliarden Euro in Digitalisierungsprojekte investieren. Unter dem Strich werden bis zu 2000 Arbeitsplätze wegfallen. Betriebsbedingte Kündigungen schließt VW in den nächsten zehn Jahren jedoch aus.

05.06.2019

Amerika nennen sie den VW Typ 181 nur „The Thing“. Gerade dort hat der legendäre Kübelwagen von Volkswagen eine riesige Fan-Gemeinde und steht seinen um ein Vielfaches erfolgreicheren Verwandten, dem Käfer und dem Bulli, in der Beliebtheit um nichts nach. In diesem Jahr wird das Modell 50 Jahre alt.

04.06.2019

Romain Dumas hat es geschafft: Auf der anspruchsvollen Nürburgring-Nordschleife stellte er mit dem VW ID.R einen neuen Geschwindigkeitsrekord für Elektrofahrzeuge auf. Volkswagen hat weitere Ziele.

04.06.2019