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Volkswagen In USA verurteilter VW-Ingenieur zurück in Deutschland
Wolfsburg Volkswagen In USA verurteilter VW-Ingenieur zurück in Deutschland
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21:38 20.11.2019
Diesel-Skandal: Ein in den USA verurteilter VW-Ingenieur ist zurück in Deutschland. Quelle: picture alliance / Patrick Pleul
Hamburg

Der in den USA inhaftierte ehemalige VW-Ingenieur James Liang ist nach Informationen von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung nach Deutschland überstellt worden. Er war am Montag in New York von zwei LKA-Beamten abgeholt worden und ist seit Dienstag, 19. November, wieder in Deutschland. Liang war 2017 in den USA zu 40 Monaten Haft und einer Geldstrafe in Höhe von 200 000 US-Dollar verurteilt worden. Er hatte sich den US-Ermittlern als Kronzeuge zur Verfügung gestellt und eine Mitschuld am Dieselskandal eingeräumt.

Auch in Deutschland läuft Betrugsverfahren

Nun soll der Ingenieur seine Reststrafe in der Nähe von Hannover absitzen. Sein Anwalt Gero von Pelchrzim, sagte, er hoffe, dass das letzte Drittel der Strafe für seinen Mandanten ausgesetzt werde. Damit könnte Liang bereits im Dezember freikommen. Allerdings wird auch in Deutschland gegen ihn wegen der Abgasaffäre ein Betrugsverfahren geführt.

Anklage gegen sechs weitere ehemalige VW-Mitarbeiter steht bevor

Unterdessen bereitet die Staatsanwaltschaft Braunschweig offenbar Anklagen gegen sechs weitere frühere VW-Mitarbeiter vor. Es handelt sich um hochrangige Ingenieure und Softwareentwickler, die ebenfalls in den Abgasbetrug verwickelt gewesen sein sollen. Den Recherchen von NDR, WDR und SZ zufolge hat das Landeskriminalamt Niedersachsen seine Ermittlungen gegen die Manager abgeschlossen. Die in den Abschlussberichten erhobenen Vorwürfe und die Beweisführung sind demnach nahezu deckungsgleich zu denen bei den bereits Angeklagten. Bislang müssen sich sechs ehemalige VW-Manager vor Gericht verantworten, unter ihnen auch der frühere Vorstandschef Martin Winterkorn.

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