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Volkswagen Aufsichtsrätin al-Dschabir: Abgaskrise hat VW langfristig geholfen
Wolfsburg Volkswagen Aufsichtsrätin al-Dschabir: Abgaskrise hat VW langfristig geholfen
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09:57 02.12.2019
Stephan Weil (SPD), Ministerpräsident von Niedersachsen, spricht in Doha mit seiner katarischen VW-Aufsichtsratskollegin Hessa al-Dschabir. Quelle: dpa
Hannover

Die katarische Aufsichtsrätin bei Volkswagen, Hessa al-Dschabir, sieht den Konzern durch die schwere Krise des Abgasskandals langfristig gestärkt. Die Manipulationen am Schadstoffausstoß von Dieselantrieben, die im September 2015 aufgeflogen waren, seien für die Wolfsburger schmerzlich gewesen. Aber inzwischen sehe man: „VW ist heute stärker als vor drei Jahren. Die Krise hat geholfen bei der Neuausrichtung des Unternehmens.“

Niedersachsens Ministerpräsident Weil in Doha

Al-Dschabir sitzt seit Juni 2016 im Kontrollgremium des größten Autoherstellers der Welt. Sie führte am Sonntag in Doha Gespräche mit Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil, der ebenfalls VW-Aufseher ist. Der SPD-Politiker ist zu einem viertägigen Besuch in Katar. Al-Dschabir - frühere Ministerin für Informationstechnologie in ihrem Land und als eine von wenigen Frauen Mitglied der Beratenden Versammlung - vertritt bei Volkswagen die Interessen des Staatsfonds QIA. Dieser hält 17 Prozent der Stimmrechte an dem Unternehmen und ist damit nach den Familien Porsche/Piëch und dem Land Niedersachsen drittgrößter Anteilseigner. Als weiterer Repräsentant Katars sitzt Hussain Ali Al Abdulla seit 2010 im VW-Aufsichtsrat.

Die „West Bay“ von Doha. Katars Hauptstadt hat ein boomendes Geschäftszentrum, es entstehen derzeit zahlreiche weitere Hochhäuser. Niedersachsens Ministerpräsident Weil ist bis 2. Dezember in der Metropole, wo er mit einer großen Wirtschaftsdelegation die Kontakte Niedersachsens mit dem Land vertiefen will. Quelle: Jan Petermann/dpa

Generell schätze sie die deutsche Industrie, sagte al-Dschabir. Auch im weltweiten Wettbewerb um Marktanteile merke man, dass die Unternehmen in der Bundesrepublik von ihrer hohen Qualität profitieren könnten. Sie habe großen Respekt vor deutscher Ingenieurskunst: „Katar hat Rohstoffe, Deutschland gute Köpfe.“

Von RND/lni

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