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Volkswagen 232 junge Wissenschaftler verfassen Dissertationen im VW-Konzern
Wolfsburg Volkswagen 232 junge Wissenschaftler verfassen Dissertationen im VW-Konzern
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15:35 23.09.2019
V.l.: Doktorand Patrick Krupka, Dr. Josef Baumert, Thomas Schmall von Westerholt, Gunnar Kilian, Hans-Dieter Pötsch, Daniela Cavallo, Doktorand Jan Alexander Tschorn und Doktorandin Elisabeth Nunweiler. Quelle: Volkswagen
Wolfsburg

Mehr als 500 Fachbesucher haben sich auf dem Doktorandentag 2019 des Volkswagen-Konzerns über aktuelle Forschungsergebnisse informiert. Die 14. Auflage stand unter dem Leitthema „Driven by Fascination“. Insgesamt verfassen 232 junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Dissertation im Volkswagen Konzern.

Nachhaltigkeit, Elektromobilität, Digitalisierung

Rund 100 von ihnen stellten jetzt ihre Arbeiten im Wolfsburger MobileLifeCampus vor. Die Nachwuchswissenschaftler arbeiten in verschiedenen Fachbereichen und Marken des Volkswagen Konzerns zu Themen wie Nachhaltigkeit, Elektromobilität, Digitalisierung, Leichtbau, Umwelt- und Ressourceneffizienz.

Zu den Besuchern des Doktorandentages zählte unter anderen der Vorsitzende des Aufsichtsrats der Volkswagen Aktiengesellschaft, Hans Dieter Pötsch. Er lobte das Spektrum der vorgestellten Arbeiten und betonte: „Volkswagen rüstet sich für einen bisher noch nie dagewesenen technologischen Wandel der Automobilbranche. Die Arbeit unserer Doktoranden,ihre Ideen, ihre Impulse, der Austausch mit ihnen und der Brückenschlag zwischen Wissenschaft und Praxis, den Sie leisten, sind für die Zukunft unser Unternehmen in dieser Phase wichtiger denn je.“

Kilian: „VW übernimmt Verantwortung“

VW-Personalvorstand Gunnar Kilian, Schirmherr des Doktorandentags, sagte: „Volkswagen übernimmt mit der Förderung junger Wissenschaftler gesellschaftliche Verantwortung und investiert zugleich in die eigene Zukunft. Denn zur Lösung komplexer Aufgaben, gerade im Zeitalter der Transformation, ist hoch qualifizierter Nachwuchs unverzichtbar.“

Daniela Cavallo, stellvertretende Vorsitzende des Konzernbetriebsrats, hob hervor: „Die Doktorandinnen und Doktoranden haben drei Jahre harte Arbeit für Volkswagen und gleichzeig für ihre Doktorarbeit hinter sich. Ihre Forschungsprojekte haben unseren Konzern weitergebracht. Dafür danke ich den jungen Kolleginnen und Kollegen im Namen des Betriebsrats.“

Plattform zum Austausch

Der Doktorandentag ist eine Plattform für den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft — mit Fachvorträgen, Themenrundgängen, Diskussionsrunden sowie einer Posterausstellung, mit der die Promotionsstudenten ihre Arbeiten präsentierten. Zu den Besuchern zählten Wissenschaftler ebenso wie Experten aus den Fachbereichen.

Der VW-Konzern und seine Marken arbeiten weltweit mit renommierten Universitäten und Forschungseinrichtungen in verschiedensten Disziplinen zusammen. Auf der Veranstaltung präsentierten Doktoranden der Marken Volkswagen Pkw, Volkswagen Nutzfahrzeuge, MAN und Bugatti sowie Volkswagen Group Components ihre Promotionsarbeiten aus den Fachbereichen Antriebstechnik, Beschaffung, Elektronik, Fahrzeugtechnik, IT und Logistik, Kommunikation, Ökonomie, Personal und Organisation, Produktion, Qualitätssicherung, Umwelt, Vertrieb, Marketing und Trends sowie Werkstoffe.

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