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Velpke/Lehre Das neue Feuerwehrhaus hat endlich eine eigene Toilette
Wolfsburg Velpke/Lehre Das neue Feuerwehrhaus hat endlich eine eigene Toilette
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18:30 12.11.2019
Fast fertig: Das neue Feuerwehrgerätehaus wird noch im November eingeweiht. Samtgemeindebürgermeister Rüdiger Fricke (rechts) hält die Abwasserpläne des Gebäudes in den Händen. Quelle: Boris Baschin
Wahrstedt

Eine neue Küche, einen Schulungsraum und getrennte Umkleiden für Männer und Frauen: das neue Feuerwehrgerätehaus bietet der Wahrstedter Feuerwehr viel Platz. Eigene Toiletten hatten sie im alten Feuerwehrgerätehaus nicht, das gleichzeitig als Dorfgemeinschaftshaus diente. Bei Wind unter Wetter liefen sie über den Hof zu den sanitären Anlagen der alten Schule. „Wir freuen uns sehr über das neue Gebäude“, sagt Ortsbrandmeister Sven Tewes.

Bei einem Einsatz teilten sich Männer und Frauen bisher eine Umkleidekabine. „Wir wechselten uns ab oder einer musste die Augen zumachen“, sagt Klaus Tewes, stellvertretender Ortsbrandmeister. Jetzt, so hofft er, werde nicht nur die Privatsphäre gewahrt, sondern auch die Hilfsfrist verkürzt. „Ich denke schon, dass wir zwei bis drei Minuten Zeit einsparen können, bis wir am Unfallort oder bei einem Brand sind. Denn die Rettungskräfte können sich nun schneller umziehen. Und sie haben ihre Kleidung greifbarer, denn bisher hingen sie in der Fahrzeughalle“, berichtet Tewes. Und auch die Sicherheit der Rettungskräfte sei nun gewährleistet: „In der alte Garage bestand ein Sicherheitsrisiko. Wenn bei einem Einsatz das Fahrzeug hinausfuhr, hatten die Einsatzkräfte kaum Platz um auszuweichen“, so Tewes.

Das neue Feuerwehrgerätehaus in Wahrstedt ist rund 270 Quadratmeter groß, es gibt es elf Räume. Elektrik, Heizung- und Malerarbeiten leistete die Feuerwehr in Eigenregie.

Die Kosten für das neue Feuerwehr-Gerätehaus belaufen sich auf 970.000 Euro, inklusive dem Abriss für das alte Dorfgemeinschaftshaus. Hinzu kommen 40.000 Euro für die Einrichtung. Das neue Gebäude hat eine Fläche von rund 272 Quadratmetern, aufgeteilt ist es in elf Räume. Den Feuerwehrmännern steht ein großer Schulungsraum zur Verfügung, es gibt eine Fahrzeughalle mit Stellplatz, zwei Umkleideräume, zwei WC-Anlagen und eine Werkstatt. Zudem ist ein Büro für den Ortsbrandmeister vorhanden, eine Küche mit Vorratsraum und ein Hausanschlussraum. Die bisher am Gebäude der alten Schule montierte Sirene wurde auf das Feuerwehrgrundstück versetzt.

„Das alte Gebäude hatte Feuchtigkeitsschäden“, berichtet Samtgemeindebürgermeister Rüdiger Fricke. Dort gab es Platz für ein Fahrzeug und die Kleidung der Einsatzkräfte hing in der Garage. „Das war nicht mehr zeitgemäß“, so Fricke. Vor zwei Jahren fasst der Rat den Beschluss, das Feuerwehrgerätehaus neu zu bauen. Nach nur einem Jahr Bauzeit sei es nun fertig. Die Fahrzeughalle sei bewusst länger gebaut worden. „Zehn Meter sind vorgeschrieben, aber die Einsatzfahrzeuge werden in Zukunft größer“, so Fricke. Aus diesem Grund sei die neue Halle 12,50 lang.

Wurde abgerissen: Im ehemaligen Dorfgemeinschaftshaus hatte die Feuerwehr eine Garage für ihr Fahrzeug. Quelle: Manfred Hensel

Die Feuerwehr brachte eine Eigenleistung in Höhe von 120 000 Euro. Dafür mussten die Mitglieder der Feuerwehr ordentlich schwitzen: Elektrik, Heizung- und Malerarbeiten leisteten die Mitglieder in Eigenregie. „Wir haben die Schalung des Dachstuhls zugenagelt und die Heizung selbst eingebaut“, sagt der stellvertretende Ortsbrandmeister. Wie viele Stunden sie im neuen Gerätehaus arbeiteten, können die Helfer nicht mehr überblicken. „Aber das waren schon einige Tage“, sagt Tewes.

Das Feuerwehrgerätehaus wird am Samstag, 23. November, um 15 Uhr eingeweiht. Bürgermeister Rüdiger Fricke und Ortsbrandmeister Sven Tewes halten eine Ansprache.

Von Nina Schacht

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