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Velpke/Lehre Suchaktion: Helfer finden Vermissten tot auf
Wolfsburg Velpke/Lehre Suchaktion: Helfer finden Vermissten tot auf
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21:01 19.02.2016
Riesige Vermisstensuche bei Wolfsburg: Feuerwehren waren ebenso im Einsatz wie die Polizei mit Hubschrauber, Hunden und Pferden. Der 84-jährige Rentner konnte nur noch tot aufgefunden werden. Quelle: Photowerk (he)
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Am Donnerstag gegen 16 Uhr hatte der 84 Jahre alte frühere Landwirt seine Wohnung, in der er mit seiner Frau lebte, verlassen, um den nahen Friedhof zu besuchen. Von dort kehrte der demenzkranke Rentner nicht zurück. Was folgte, war eine für den kleinen Ort beispiellose Vermisstensuche. Bis 3.30 Uhr durchkämmten die Freiwilligen Feuerwehren Beienrode, Flechtorf, Groß Brunsrode, Wendhausen und Hattorf sowie der Malteser Hilfsdienst und die Polizei mit Hundeführern das ganze Dorf und die Umgebung. „Insgesamt waren wir 111 Einsatzkräfte und elf Hunde“, sagt Gemeindebrandmeister Andreas Kleindienst. Hinzu kamen viele Beienroder. Ortsbürgermeisterin Kornelia Uhlig: „In so einem kleinen Ort kennt jeder jeden, etliche Bewohner haben mitgeholfen.“

Da der Vermisste verschollen blieb, wurde die Suchaktion gestern Morgen fortgesetzt. Zu den Helfern vom Vorabend gesellten sich die Feuerwehren Klein Brunsrode und Essenrode, Polizeibereitschaft aus Hannover, ein Polizeihubschrauber und berittene Polizisten, die die Feldmark absuchten – auch im Uferbereich der eiskalten Schunter. Bis in den Nachmittag weiteten die Helfer den Radius immer mehr aus. „Gegen 14.30 Uhr entdeckten Einsatzkräfte den Vermissten leblos auf einem Feldweg liegend“, sagt Polizeisprecher Thomas Figge. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die genaue Todesursache sollen die Ermittlungen in den nächsten Tagen ergeben.

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Text wurde aktualisert