Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Velpke/Lehre Tretminen verboten: Schüler basteln Schilder gegen Hundekot
Wolfsburg Velpke/Lehre Tretminen verboten: Schüler basteln Schilder gegen Hundekot
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
Jetzt kostenlos Testen Zur Anmeldung
19:01 26.06.2018
Kreative Aktion: Schüler der Schunterschule bastelten Schilder, die auf das Problem Hundekot aufmerksam machen. Quelle: Privat
Anzeige
Flechtorf

Hundehaufen auf Fußwegen sind den meisten Menschen ein Dorn im Auge – sogar den Kleinsten. Um das Problem in der Gemeinde Lehre besser in den Griff zu kriegen, sind die Viertklässler der Schunterschule Flechtorf jetzt selbst aktiv geworden: Sie haben entsprechende Hinweisschilder gestaltet.

Die Idee dazu hatte ihre Lehrerin Edelgard Hahn, die gleichzeitig Bürgermeisterin der Ortschaft ist und so immer wieder Hinweise auf verschmutzte Ecken bekam. Ihre Kollegin Christine Kuri war sofort bereit, das Projekt zu unterstützen.

Anzeige

Kinder planen schon seit Herbst

Schon im vergangenen Herbst hatten die beiden vierten Klassen begonnen, Schilder zu entwerfen: Sie zeichneten in einen roten Rahmen einen Hund, der gerade sein Geschäft erledigt, und strichen das Bild gut sichtbar durch. Darunter schrieben sie noch einen markanten Spruch, den sich die Kinder selbst ausdachten. So ist auf den Schildern zum Beispiel „Hier bitte nicht – danke“ zu lesen oder „Danke, dass Sie den Kot wegmachen“. Zunächst planten sie dabei auf Papier – dann wurden die Ergebnisse auf Platten übertragen und mit Pfählen versehen.

„Besonders schlimm ist am Dorfgemeinschaftshaus“

Die Resultate können sich sehen lassen. „Ich dachte anfangs, das wird für viele bestimmt schwierig – aber die Schilder sind richtig toll und ganz unterschiedlich geworden“, zeigte sich Christine Kuri von der Kreativität der Schüler beeindruckt. Einige Kinder wollen ihr Ergebnis jetzt mit nach Hause nehmen und für das eigene Grundstück nutzen – andere spenden ihr Schild der Ortschaft. Mit ihnen hat Edelgard Hahn passende Plätze in der Öffentlichkeit ausgeguckt. „Besonders schlimm ist es zum Beispiel direkt auf dem Weg zwischen Dorfgemeinschaftshaus und Grundschule“, berichtete sie.

Von der Redaktion

Anzeige