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Velpke/Lehre Gänsehaut: Stammzellenspenderin bekommt Post von Empfängerin
Wolfsburg Velpke/Lehre Gänsehaut: Stammzellenspenderin bekommt Post von Empfängerin
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16:02 12.08.2019
Sandra Pobloth: Sie freut sich über die Karte der Empfängerin ihrer Stammzellen. Quelle: Roland Hermstein
Velpke

Sandra Pobloth aus Velpke hat vor einem Jahr Stammzellen gespendet. Jetzt erhielt die 37-Jährige Post von der Empfängerin: „Als ich ihre Karte gelesen habe, habe ich am ganzen Körper gezittert“, berichtet Sandra Pobloth. „Und ich habe ein paar Tränen weggedrückt.“

Denn: Jetzt weiß sie, dass es der Empfängerin ihrer Stammzellen gut geht. Dass sie ein Leben gerettet hat. Nicht nur das: „Sie hat mir geschrieben, dass sie drei erwachsene Kinder und drei Enkelkinder hat. Das vierte Enkelkind ist unterwegs.“ Bei der Stammzellenspende gehe es natürlich um das Leben der Patientin. „Aber es hängt ja auch eine ganze Familie daran. Das wird einem erst später bewusst“, sagt Pobloth nachdenklich. Das alles seien „umwerfende Gefühle, das kann man gar nicht beschreiben. Das Spenden von Stammzellen hat sich wirklich gelohnt.“

Patientin geht es gut

Jetzt möchte die Mitarbeiterin der Kita „Kleine Strolche“ die Empfängerin ihrer Stammzellen natürlich persönlich kennen lernen. „Aber das ist erst zwei Jahre nach der Spende möglich“, verweist Pobloth auf die Richtlinien der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS). Immerhin: Nach drei Monaten bekam die Velpkerin die Nachricht, dass es der Patientin gut gehe – komplett anonymisiert. Nach einem Jahr darf sich der Empfänger beim Spender melden – aber anonymisiert. „Ich freue mich, dass sich die Empfängerin bei mir gemeldet hat“, sagt Sandra Pobloth.

Persönlicher Kontakt geplant

Erst nach zwei Jahren darf es einen ersten Austausch von persönlichen Daten geben: „Ich möchte auf jeden Fall persönlichen Kontakt aufnehmen“, betont die Velpkerin. Schließlich sei man durch die Stammzellenspende ja persönlich verbunden. Medizinisch betrachtet sind Pobloth und die Empfängerin ihrer Stammzellen jetzt genetische Zwillinge. „Wenn ich daran denke, bekomme ich Gänsehaut“, betont Pobloth. Und lächelt.

Von Carsten Bischof

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