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Velpke/Lehre Fun-Court soll neben Sportplatz entstehen
Wolfsburg Velpke/Lehre Fun-Court soll neben Sportplatz entstehen
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10:03 23.03.2019
So soll er aussehen: Die Planung für en Fun-Court in Danndorf wurden dem Bauausschuss vorgestellt.
So soll er aussehen: Die Planung für en Fun-Court in Danndorf wurden dem Bauausschuss vorgestellt. Quelle: Planungsbüro Schmolke
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Danndorf

Gleich neben dem B-Platz und beinahe direkt an der Waldstraße könnte in Danndorf bald eine neue sportliche Attraktion entstehen. Am Donnerstagabend jedenfalls wurde im Bauausschuss der Gemeinde der Planungsentwurf für die Errichtung eines Fun-Courts vorgestellt und von den Ratsleuten – mit nur wenigen Änderungswünschen – für gut befunden. Der Haken an der Sache: „Ohne Fördergelder kann das Vorhaben nicht durchgeführt werden“, machte Gemeindedirektorin Stefanie Wilke deutlich. Die Verwaltung prüft nun, ob und in welcher Höhe eine Förderung über die Programme LEADER oder ZILE möglich ist.

Spielfeld für Fußball. Badminton und mehr

Gut 240.000 Euro müsste die Gemeinde für das Bauvorhaben inklusive Planungs- und Nebenkosten hinblättern. Kein kleine Summe. Dafür bekommt die Gemeinde aber einiges geboten. 24 mal 12 Meter beträgt die Grundfläche des Fun-Courts auf dem Fußball, Volleyball, Basketball, Badminton und Feldhockey gespielt werden könnte. Tore, Körbe, eine Netzaufhängung und entsprechende Linien sind inbegriffen.

Sparpotential beim Ballfangzaun?

Das Spielfeld ist rundherum durch eine stabile Bande abgegrenzt, der Boden besteht aus einen langlebigen Kunststofffläche. Ein Ballfangzaun zwischen Fun-Court und B-Platz ist in der Planung ebenfalls enthalten. „Wir sollten uns überlegen, ob wir den wirklich brauchen“, regte Wilke mit Blick auf die veranschlagten 10.000 Euro an.

Um den Hang zur Waldstraße hin abzufangen, sollen tribünenartige Terrassen aus Natursteinen entstehen. Ebenso ist eine Zufahrt über die Waldstraße direkt bis an den Fun-Court geplant.

Barrierefreiheit leider nicht möglich

Ein Wermutstropfen: Dadurch, dass das Gelände von der Waldstraße bis zur Fläche des Fun-Courts drei Meter abfällt, kann keine barrierefreie, behindertengerechte Zuwegung erfolgen. Dafür sei die Errichtung von Serpentinen notwendig, erklärte Planer Andreas Schmolke. Zu teuer, so die einhellige Meinung im Ausschuss. „Da wird Teamsport betrieben, gegenseitige Hilfe wird da kein Problem sein“, meinte der Ausschussvorsitzende Michael Andres.

Von Steffen Schmidt