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Velpke/Lehre 500 000 Euro für den Neubau des Feuerwehrhauses
Wolfsburg Velpke/Lehre 500 000 Euro für den Neubau des Feuerwehrhauses
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19:32 09.08.2019
Große Freude: Lehre und Grasleben bekommen Geld vom Land für den Bau von Feuerwehrhäusern. Quelle: Roland Hermstein
Lehre

Mit erfreulichen Nachrichten ist am Freitag Stephan Manke, Staatssekretär im niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport, nach Lehre gekommen: Manke überreichte Andreas Busch, Bürgermeister der Gemeinde Lehre, und dem Graslebener Samtgemeindebürgermeister Gero Janze die Bestätigung außerordentlicher finanzieller Sonderbedarfszuweisungen, mit denen der Neubau zweier Feuerwehr-Gerätehäuser unterstützt werden soll.

Land Niedersachsen schüttet insgesamt 12 Millionen Euro aus

200.000 Euro sollen in das Projekt Feuerwehrhaus Mariental (SG Grasleben) fließen, sogar 500.000 Euro unterstützen den Neubau des Feuerwehrhauses Groß Brunsrode.

„Ich komme heute nicht nur mit warmen Worten und Anerkennung der Leistungen der Feuerwehren“, so sagte der Staatssekretär im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Foyer der Börnekenhalle Lehre, „sondern mit einer erfreulichen finanziellen Hilfe für die beiden Regionen.“ Etwas Glück und gute Argumente gehörten allerdings auch dazu, von den erhöhten Bedarfszuweisungen zu profitieren. „Rund zwölf Millionen Euro kann das Land aktuell für vielfältige Projekte ausschütten“, so sagte Manke, allerdings hatten aus ganz Niedersachsen Feuerwehren Zuschussanträge in Höhe von insgesamt rund 137 Millionen Euro eingereicht.

Das ist das alte Feuerwehrhaus in Groß Brunsrode Quelle: Burkhard Heuer

So schätzte auch Lehres Bürgermeister Andreas Busch glücklich über die 500.000 Euro, die wesentlich beim Neubau des Feuerwehrhauses Groß Brunsrode helfen. „Das Land hat viele kostspielige Programme, Schulen und Kitas aufgelegt und zu finanzieren“, sagte Busch, umso erfreulicher sei nun, dass noch zusätzliches Geld für die Feuerwehren zur Verfügung stehe. Dies werde in der Gemeinde Lehre effizient eingesetzt. Busch erwähnte die Lage der Gemeinde Lehre, die besondere Anforderungen an die Ehrenamtlichen in den Wehren stellte. „Wir liegen hier in der Einflugschneise zum Flughafen Braunschweig-Wolfsburg, haben die A 39 direkt vor der Tür und die ICE-Trasse in der unmittelbaren Nachbarschaft. „Da kann eine Menge passieren“, sagte der Bürgermeister.

Sein Amtskollege aus der Samtgemeinde Grasleben dankte für die finanzielle Unterstützung in Doppelfunktion: „Als Bürgermeister und Feuerwehrmann“, so sagte Gero Janze. Die 200.000 Euro, die er mit nach Hause nehmen kann, „helfen zwar weiter, doch insgesamt hat die Samtgemeinde für das Feuerwehr-Gerätehaus Mariental doch eine gewaltige finanzielle Last zu wuppen“. 1,8 Millionen Euro seien eine riesige Herausforderung“, sagte Janze.

Das ist das Feuerwehrhaus in Groß Brunsrode

Rein äußerlich erweckt das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Groß Brunsrode einen recht positiven Eindruck: Das in den 70er Jahren erstellte Domizil in der Dorfstraße erscheint keineswegs baufällig. Doch das Problem liegt im Raumprogramm. Das Feuerwehrhaus ist viel zu klein für die schlagkräftige Groß Brunsroder Crew, die sanitären Einrichtungen völlig unzureichend, und wenn 30 Feuerwehrmänner zum Einsatz ausrücken, drängen sie sich in einem Umkleideraum von rund 12 Quadratmetern.

„Da helfen nur Abriss und Neubau an gleicher Stelle“, betonten Ortsbrandmeister Simon Rebel und Stellvertreter Holger Schlenzig. Die beiden Groß Brunsroder waren dabei, als a,m Freitag in Lehre die 500.000 Euro Zuschuss-Zusage vom Land Niedersachsen für das insgesamt 1,5 Millionen Euro teure Neubauprojekt übergeben wurden.Auch der Gemeinderat hat sich vorab von der Notwendigkeit eines Neubaues in Groß Brunsrode überzeugen lassen. „Durch einen kleinen Trick“, schmunzelt Bürgermeister Andreas Busch: „Ich hatte zu einer Sitzung in das Haus eingeladen, da konnte jeder die Enge hautnah nachvollziehen.“

Nun hofft die Feuerwehr auf zügige Planungen, Abriss und Neubau bereits in 2020. „Unsere Aufgaben wachsen ständig“, so sagt Ortsbrandmeister Rebel. Zwar sei man mit dem Aktivenstand von 30 sehr zufrieden, man habe allerdings wegen der beschränkten räumlichen Möglichkeit eine Art Neuaufnahmesperre einrichten müssen. Geeigneter Raum soll auch für die Kinderfeuerwehr geschaffen werden. Mehr Platz brauchen zudem die zwei Fahrzeuge, und auch hier steht schon der Fortschritt vor der Tür: Der alte MTW wird ausgemustert, ein neuer Mannschaftstransporter soll angeschafft werden und die Schlagkraft erhöhen.

Von Burkhard Heuer

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