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Stadt Wolfsburg Stadt und Förster erklären, wie Eingriffe der Natur helfen sollen
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Stadt und Förster erklären, wie Eingriffe der Natur helfen sollen
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00:21 24.05.2019
Landschaftspflege im Stadtwald: Bereits 2018 wurden die Hattorfer Teiche entschlammt. Ein Naturfreund klagte jetzt darüber, dass Schilf und Gehölz entfernt wurden. Doch das war laut den Fachleuten notwendig. Quelle: Britta Schulze
Detmerode/Hattorf

Steffensteich, Kahlensteich und Niemannsteich heißen drei Wasserflächen im Wald zwischen Detmerode und Hattorf – auch als „Hattorfer Teiche“ zusammengefasst. In einem offenen Brief hatte Axel Seligmann sich über Arbeiten in diesem Bereich beschwert. Die Maßnahmen seien aber notwendig und würden dem Naturschutz sogar dienen, heißt es jetzt in einer Stellungnahme der Stadt Wolfsburg.

Ziel der Arbeiten war es, die Teiche als Lebensraum zu verbessern

Seligmann macht sich Sorgen wegen der Freilegung der Teiche. Gehölz und Schilf wurden entfernt – und zwar bereits 2018. „Jetzt gibt es keiner Schutz mehr für Tiere“, kritisiert der Naturfreund. Tatsächlich war es aber ein Ziel der Arbeiten, die Teiche als ökologischen Lebensraum wieder zu verbessern (WAZ berichtete). „Das größte Problem im Stadtwald ist zurzeit die Trockenheit“, erläutert Stadtförster Dirk Schäfer. Wenig Wasser und damit wenig Sauerstoff gab es in den Hattorfer Teichen schon 2018, die Entschlammung sollte dem entgegen wirken. Ein Teich sei zudem „wegen Bewaldungstendenzen in Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde oberflächig abgeschält worden“ heißt es in einer Mittelung der Stadt. Und weiter: „Diese Maßnahme war zur langfristigen Erhaltung der Wasser- und Schilffläche notwendig.“ Dem stimmen übrigens auch Umweltschützer zu, selbst wenn sie in Einzelfällen eine sensiblere Vorgehensweise der Arbeiter vor Ort bevorzugen würden. Doch auch Gerhard Chrost, Vorsitzender des BUND, bestätigt, dass Eingriffe in diesem Fall notwendig waren.

Stadt und Stadtförster weisen Kritik zurück

Seligmanns Kritik an Holzfäll- und Mäharbeiten weisen Stadt und Stadtförster zurück. Damit junge Bäume wachsen können, müssen alte fallen. Zurzeit würden aber nur einzelne entnommen, falls notwendig. Im Stadtforst gebe es auch nicht so viele von Nadelbäumen bewachsene Flächen wie im Bereich der Landesforsten. Alles sei ordnungsgemäß abgelaufen, betont Stadtsprecherin Elke Wichmann, auch das Mähen der schmalen Wegerandstreifen. „Dies hat in ökologischer Hinsicht Vorteile“, versichert sie. Schäfer nennt einen: „Vögel finden besser Futter.“

Von Andrea Müller-Kudelka

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