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Stadt Wolfsburg Ortsfeuerwehr Stadtmitte probt den Ernstfall
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Ortsfeuerwehr Stadtmitte probt den Ernstfall
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10:03 31.10.2019
Wie im Ernstfall: Die Ortsfeuerwehr Stadmitte führte einen Übungsdienst in einem Keller in Detmerode durch. Quelle: Tim Schulze
Detmerode

Dicker Qualm zog am Mittwochabend über die beiden leer stehenden Hochhäuser Don Camillo und Peppone in Detmerode. Anwohner und Spaziergänger waren irritiert, dann rückte auch noch die Freiwillige Feuerwehr Stadtmitte mit zwei Einsatzfahrzeugen an. Ihre Aufgabe: einen Brand im Keller eines Gebäudes neben den Hochhäusern löschen und zwei vermisste Personen suchen. Was täuschend echt wie ein Einsatz aussah, war aber nur ein Übungsdienst.

Alles war vor den beiden Hochhäusern wie bei einem Ernstfall, das war Ortsbrandmeister Mirko De Stefano wichtig. „Die Übung soll realitätsnah sein“, unterstrich er. Deshalb lieh sich die Ortsfeuerwehr Stadtmitte noch ein zweites Einsatzfahrzeug aus – das muss bei einem „echten“ Einsatz sein.

In einem Keller brannte es, außerdem wurden zwei Personen vermisst

Als die 18 Einsatzkräfte an den Hochhäusern eintrafen, standen sie vor dem ersten Problem: Ein Absperrzaun mit Metallkette versperrte den Zugang. Schnell den Bolzenschneider geholt und ruckzuck waren die Feuerwehrleute am Gebäude. Dicker Qualm zog aus dem Flachbau. „Wir haben eine Nebelmaschine in das Untergeschoss des zweistöckigen Kellers gestellt“, erklärte Zugführer Olaf Thurow.

Zwei Trupps unter Atemschutz

Als das Gebäude geöffnet war, gingen zwei Trupps unter Atemschutz hinein – „einer ist für den Brand zuständig, der andere für die Menschenrettung“, erklärte der Ortsbrandmeister. Die zwei vermissten Personen waren schnell gefunden und wurden aus dem Gebäude gebracht. Die beiden „Opfer“ spielten Feuerwehrmitglied Dennis Rolle und sein Sohn Jordan (7). Der Kleine bekam eine so genannte Fluchthaube über den Kopf, sie verhindert Rauchgasvergiftungen.

Das Gebäude wurde anschließend gelüftet

Anschließend lüftete die Feuerwehr das Gebäude mit einem Lüfter, außerdem öffnete sie die Hintertür des Gebäudes, damit der Qualm abziehen konnte. Für Mirko De Stefano war die Übungsdienst etwas Besonderes, weil seine Truppe unter realitätsnahen Gebäuden üben konnte. „Das ist ein Glücksfall.“ Die Neuland stellte das Gebäude zur Verfügung.

Von Sylvia Telge

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