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Stadt Wolfsburg Deshalb haben die Schausteller beim Rummel zufriedene Gesichter
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Deshalb haben die Schausteller beim Rummel zufriedene Gesichter
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20:00 30.05.2019
Erich Rosenstädt: „Durch das gute Wetter haben wir viele Menschen auf dem Rummelplatz.“ Quelle: Foto: Stockamp
Wolfsburg

Die Zwischenbilanz fällt positiv aus. Unter den Schaustellern auf dem diesjährigen Wolfsburger Schützen- und Volksfest im Allerpark herrscht vorwiegend gute Laune. Besonders die alteingesessenen Buden- und Fahrgeschäftbetreiber sehen nicht nur in diesem Jahr ein gutes Geschäft, sondern eine seit Jahren stetig nach oben steigende Tendenz.

Schausteller: „Beim Rummel in Wolfsburg wird sich viel Mühe gegeben“

„Es wird sich hier viel Mühe gegeben, immer die neuesten und besten Fahrgeschäfte auf den Platz zu holen“, lobt Käte Nagler. Die 80-Jährige und ihr Mann Hans-Jürgen (79) sind seit 1976 auf dem Wolfsburger Rummel mit ihrem Pfeilwurfwagen. Während viele Schausteller auf dem Platz in der vierten oder fünften Generation unterwegs sind, sind die Naglers „Neueinsteiger“. Er ist gelernter Maler, sie Fotolaborantin. „Aber wir würden dieses Leben gegen nichts eintauschen“, betont Hans-Jürgen Nagler. Nicht mehr unterwegs sein, dass können sie sich nicht vorstellen.

Käte und Hans-Jürgen Nagler, Schausteller auf dem Rummel Quelle: Robert Stockamp

Erich Rosenstädt (77) geht es ähnlich. Er ist schon seit 52 Jahren dabei. An Aufhören ist nicht zu denken. „Ich mache jetzt noch zehn Jahre und dann trete ich vielleicht ein bisschen kürzer“, sagt er schmunzelnd. Auch er sieht die Entwicklung des Wolfsburger Schützenfests sehr positiv und ist auch in diesem Jahr bis jetzt zufrieden. „Durch das gute Wetter haben wir viele Menschen auf dem Platz“, erzählt er.

Zuckerwatte mögen die Erwachsenen besonders gern

Sein Angebot hat sich im Laufe der Jahre gewandelt. War es zu Beginn zum Beispiel Honigkuchen und Pumpernickel gibt es heute Zuckerwatte. Die Waffeln kamen mal auf, sind aber schon wieder auf dem Rückzug. „Die Zuckerwatte wird besonders gern von den Erwachsenen gekauft“, verriet Rosenstädt.

Sehr zufrieden ist Konrad Ahrend. Der Chef des Jaguar-Express’ ist übrigens einer von insgesamt drei Konrad Ahrends. Sein Vater, von dem er das Geschäft übernahm hieß schon so, sein Sohn, der mal übernehmen wird, heißt auch so. Angefangen hat mal Opa Hermann. „Dieses Jahr ist für uns sehr gut gelaufen. Am Familientag mussten die Leute schon um freie Plätze kämpfen“, sagt er. Die aktuelle Bahn hat er seit 2010. Seit sieben Jahren ist er damit auf dem Platz. „Das Geschäft wird in jedem Jahr noch besser“, erklärt Ahrend.

Von Robert Stockamp

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