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Stadt Wolfsburg Zahl der Hartz-IV-Empfänger leicht gesunken
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Zahl der Hartz-IV-Empfänger leicht gesunken
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18:00 17.04.2019
Jobcenter: Ziel für 2019 ist es, die Hilfebedürftigkeit zu verringern und die Integration in den Arbeitsmarkt weiter zu verbessern. Quelle: Archiv
Wolfsburg

Die SPD will „Hartz IV“ hinter sich lassen. Noch aber ist der Begriff in aller Munde und auch die Zahl der Leistungsbezieher bleibt hoch – selbst wenn sie in Wolfsburg im Jahr 2018 erstmals seit 2010 wieder leicht gesunken ist. 8200 Männer und Frauen in 4233 Bedarfsgemeinschaften bekamen laut Daten der Stadt Wolfsburg im Dezember 2018 Arbeitslosengeld II.

Im Jahr 2017 waren es 4254 Bedarfsgemeinschaften, in den Jahren 2011 bis 2016 lag die Zahl immer knapp unter 4000. Ausgewertet wurde angesichts der Steigerung ab 2017 auch die Zahl der anerkannten Asylbewerber. Von insgesamt 5770 erwerbsfähigen Leistungsberechtigten waren es 1240, bei den 2468 nicht Erwerbsfähigen (fast alle unter 15 Jahren) sind es 606. 21,16 Millionen Euro (Bundesmittel) wurden für den Lebensunterhalt ausgezahlt, 20,07 Millionen Euro zahlte die Stadt Wolfsburg für Unterkunft und Heizung. Die Geldsumme ist trotz sinkender Zahl der Empfänger um rund 1,5 Millionen Euro gestiegen – Schuld daran dürften also Preissteigerungen sein.

Als Langzeitbezieher – beginnend bei einer Zeit länger als ein Jahr – werden in der Statistik 3434 Menschen geführt, davon 2870 ohne und 564 mit Asyl-Status. Die Anzahl der Langzeitbezieher ist seit dem Jahr 2015 kontinuierlich gestiegen. Die Zahl der erwerbsfähigen Langzeitarbeitslosen liegt dabei bei 932 Menschen, davon 637 mit deutscher und 294 mit einer anderen Staatsbürgerschaft. Ohne abgeschlossene Berufsausbildung sind es 632, mit betrieblicher oder schulischer Qualifikation 265 und mit akademischem Abschluss 35 Menschen.

Ziel für 2019 ist es, die Hilfebedürftigkeit zu verringern und die Integration in den Arbeitsmarkt weiter zu verbessern – wobei die Zahlen der Stadt Wolfsburg dabei zumindest schon über dem Landesdurchschnitt liegen. Zu den geplanten Maßnahmen gehören Einzelcoachings für Alleinerziehende, Angebote für Langzeitarbeitslose im Berufsförderzentrum und Freizeitheim West sowie spezielle Kurse für Geflüchtete: „Finding work“ sowie Orientierungshilfen speziell für ausländische Frauen.

Von Andrea Müller-Kudelka

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