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Stadt Wolfsburg Zahl der Corona-Toten in Wolfsburg steigt auf 32
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Zahl der Corona-Toten in Wolfsburg steigt auf 32
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17:29 07.04.2020
Hanns-Lilje-Heim: Zwei weitere Bewohner sind nach einer Infektion mit Corona gestorben. Quelle: Roland Hermstein
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Wolfsburg

Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Toten in Wolfsburg ist um zwei auf 32 angestiegen – in beiden Fällen handelt es sich um Bewohner des Hanns-Lilje-Heims. Laut der Stadt Wolfsburg handelte es sich um eine Frau und einen Mann (beide 80 Jahre). Das Gesundheitsamt zählte am Dienstag um 16 Uhr insgesamt 224 bestätigte Covid 19-Infektionen in Wolfsburg.

Zuletzt nur wenige Neuinfektionen

Neun infizierte Personen werden aktuell im Klinikum Wolfsburg behandelt, vier davon auf der Intensivstation. In den letzten Tagen stieg die Zahl der Neuinfektionen langsamer als in den Wochen zuvor – seit Freitag wurden fünf neue Corona-Infektionen gemeldet, das ist eine Steigerung von 2,3 Prozent.

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Zeigen damit die seit drei Wochen bestehenden Kontaktbeschränkungen Wirkung? Die Stadt teilte dazu mit: „Aus den aktuellen Zahlen Rückschlüsse auf Erfolge der Kontaktsperre zu ziehen, ist verfrüht.“ Weiterhin würden Kontaktverbot sowie Hygiene- und Abstandsregelungen gelten. Zur Prävention soll man in die Ellenbeuge niesen und husten, auch der Mindestabstand von 1,5 Meter sei weiterhin dringend einzuhalten.

Personalsituation in Heimen bleibt angespannt

Bei weiteren drei Bewohnern des Hanns-Lilje-Heims zeichnet sich nach Auskunft der Diakonie eine Besserung der Symptome ab. „Die Personalsituation bleibt weiterhin extrem angespannt, insbesondere in Bezug auf Fachkräfte“, sagt Sprecherin Bettina Enßlen. Auch die Beschaffung von Schutzmaterialien gestalte sich weiterhin schwierig. Am Dienstag sei eine Lieferung von FFP-2-Masken angekommen. Die Detmeroder Apotheke habe eine Desinfektionsmittelspende angekündigt.

Die Hilfsbereitschaft ist offensichtlich groß: Laut der Diakonie wurden inzwischen mehr als 1200 selbst genähte Gesichtsmasken abgegeben. Sie wurden desinfiziert und an die Einrichtungen der Diakonie verteilt. „Wir freuen uns weiterhin über Spenden und schätzen unseren Bedarf auf rund 4000 Stück, wenn wir alle wichtigen Bereiche gut versorgt wissen wollen“, sagt Enßlen.

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Von der Redaktion