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Stadt Wolfsburg Trauer um Wolfsburgs Ehrenbürger Rolf Wolters
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Wolfsburgs Ehrenbürger Rolf Wolters ist gestorben

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15:34 08.09.2020
Verleihung der Ehrenbürgerwürde: Oberbürgermeister Klaus Mohrs (r.) mit Klaus Wolters im Jahr 2019. Quelle: Boris Baschin
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Wolfsburg

Die Stadt Wolfsburg trauert um ihren Ehrenbürger Rolf Wolters, der im Alter von 79 Jahren verstorben ist. Ratsherr, Schützenoberst, Vorsitzender der Handwerkskammer – auf vielen Ebenen engagierte sich Wolters in den vergangenen Jahrzehnten in der Wolfsburger Stadtgesellschaft.

Wolters war von 1986 bis 2001 zunächst als Mitglied der CDU, von 2006 bis 2016 dann als Mitglied der PUG im Rat der Stadt und zehn Jahre im Ortsrat Detmerode vertreten. Für seinen außerordentlichen Einsatz zum Wohle der Stadt Wolfsburg würdigte ihn die Stadt 2001 mit der Stadtplakette in Bronze und im November 2016 mit der Ehrenbezeichnung „Stadtältester“. 2019 wurde er zum Ehrenbürger ernannt. 2003 verlieh ihm der Bundespräsident Johannes Rau das Bundesverdienstkreuz am Bande.

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Wolfsburg trauert um Rolf Wolters – eine Bildergalerie:

Wolfsburgs Ehrenbürger Rolf Wolters ist nach Angaben der Stadt im Alter von 79 Jahren gestorben. Oberbürgermeister Klaus Mohrs würdigte Wolters für sein ehrenamtliches Engagement.

Im Fokus seiner ehrenamtlichen Tätigkeit, die er neben seiner Selbstständigkeit als Bäckermeister absolvierte, habe immer das Wohl der Stadt und seiner Bürger gestanden, erklärte die Stadt am Dienstag in einer Mitteilung. Seine Erfahrungen und sein Wissen habe er gewinnbringend in die politischen Diskussionen eingebracht. Als Mitglied der Handwerkskammer übernahm er auch dort die Verbandsarbeit und war über viele Jahre auch als ihr Vorsitzender tätig.

Mit hohem Einsatz organisierte Rolf Wolters jedes Jahr das Wolfsburger Schützenfest

Oberbürgermeister Klaus Mohrs (SPD) äußerte sich tief betroffen: „Ich habe Rolf Wolters für sein jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement besonders geschätzt. Mit unglaublich hohem Einsatz hat er jedes Jahr das Schützenfest, das heute zu dem größten zwischen Harz und Heide gehört, mit mehreren hundertausend Besuchern organisiert. Er war bekannt für seine geradlinige und direkte Art und hat sich stets mit viel Herzblut für die Wolfsburger Stadtgesellschaft eingesetzt.“

Von der Redaktion