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Stadt Wolfsburg Wolfsburger Weihnachtsmarkt ist ein Publikumsmagnet
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Wolfsburger Weihnachtsmarkt ist ein Publikumsmagnet
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17:39 01.12.2019
Von Beginn an beliebt: Der Wolfsburger Weihnachtsmarkt in der Innenstadt war in der ersten Woche gut besucht. Quelle: Boris Baschin
Wolfsburg

Auch im Jahre 2019 lockt der schön dekorierte Weihnachtsmarkt auf der Porschestraße wieder dutzende Besucher an, die sich an dem ausgiebigen und abwechslungsreichen Angebot der mehr als 60 Stände erfreuen.

Wolfsburger stehen Schlange für kulinarische Köstlichkeiten

An den Weihnachtshütten gibt es die verschiedensten Speisen und Getränke, die zum Teil sehr ausgefallen sind. So lockt beispielsweise der Stand „Katjuscha“ mit traditionell russischen Gerichten, wie Pelmeni. Auch ein Stand mit finnischen Glögi zieht die Besucher in Scharen an: Für den Glühwein mit den ausgefallenen Schüssen nehmen die Kunden teils lange Wartezeiten in Kauf.

Besucher des Weihnachtsmarktes schätzen vielfältiges Sortiment

Auch Fans von Weihnachtsmarkt-Klassikern müssen keineswegs zurückstecken. So gibt es Pferdewürstchen, Poffertjes, gebratene Champignons und Glühwein mit Rum zu Dutzenden auf dem Markt. „Flammlachs gehört bei mir einfach zum Weihnachtsmarkt mit dazu. Immer wenn ich auf einem Weihnachtsmarkt bin, muss ich so einen haben.“, erwähnte der Danndorfer Max Sporn, während er gerade eine „Lachsschale“ verspeiste. Nicht nur Dinge zum Verzehr vor Ort werden angeboten, auch Dinge für zuhause gibt es genügend zu erwerben. Seien es ein „Moonshine“ von O’Donnel, Kunst aus dem Handwerkereck, Schmuck oder köstliche Eierlikör-Variationen von Liebelei: potenzielle Weihnachtsgeschenke gibt es genügend.

Aussteller sind mit Umsatz auf dem Weihnachtsmarkt zufrieden

Doch nicht nur die Besucher erfreuten sich an der ersten Woche des Weihnachtsmarktes. Auch die Betreiber und die Belegschaft der Buden sind mehr als glücklich über die sehr gut laufenden Geschäfte in dieser Woche. Gerade der „Black Friday“ trieb extrem viele Besucher in die Innenstadt und somit auch die Verkäufe nach oben. „Die Arbeit auf dem Weihnachtsmarkt ist zwar sehr fordernd, aber dafür auch, durch die vielen verschiedenen Gäste, sehr schön“, erwähnte Ines Costa Fernandes. Sie arbeitet neben der Schule, gemeinsam mit ihrer besten Freundin Antonia Slupa, an dem „Geniessbar“-Burgerstand und ergänzte, dass die bisherigen Ergebnisse sehr zufriedenstellend seien.

„Stürmer Deluxe“ rocken den Wolfsburger Weihnachtsmarkt

Auch die Veranstalter des Weihnachtsmarktes, die WMG Wolfsburg, ist bislang zufrieden mit den Besucherzahlen der ersten Tage. Dies liegt jedoch nicht nur an der bunten Mischung an den Ständen, auch das große Rahmenprogramm wirkte wahre Wunder. In diesem Jahr warten dutzende Konzerte, Schauspiel-Vorführungen und Mitmach-Aktionen auf die Gäste. So auch am Samstagabend. An diesem Tag trat die Band „Stürmer Deluxe“ auf. Diese präsentierten ein abwechslungsreiches Programm an deutschen Rock- und Popsongs. Mit Titeln von Max Giesinger, bis hin zu den Toten Hosen heizten sie die Stimmung deutlich an und brachten viele Wolfsburger zum mitsingen und tanzen. Dann gab es noch einen emotionalen Moment: Keyboarder Siegfried Dehning verabschiedete sich nach sieben gemeinsamen Jahren bei der Band. „Es war eine tolle Zeit“, sagt der fast 70-jährige Musiker. Jetzt gehe er in Rente. Der Abend endete mit „Zugabe-Rufen“ und dem Lied „Skandal im Sperrbezirk“.

Sorgten für Stimmung: Die Band „Stürmer Deluxe“ spielte auf dem Weihnachtsmarkt. Das Publikum sang mit und forderte Zugaben. Quelle: Britta Schulze

Wolfsburger spenden für Kindergarten in Sibirien

Eine Besonderheit des Wolfsburger Weihnachtsmarkt zeigt sich am Glühweinstand der katholischen Kirchen Wolfsburgs. Der gesamte Erlös dieses Standes kommt verschiedenen sozialen Projekten zu gute. So werden beispielsweise der caritative Mittagstisch und der Bau eines Kindergartens in Sibirien unterstützt. Dabei erfreuen sich der Glühwein und der Apfelpunsch des Standes einer so hohen Beliebtheit, dass sogar der Getränkelieferant auf die Produkte angesprochen wurde. „Viele Gäste schätzen besonders die gute und familiäre Atmosphäre unseres Standes“, berichteten die beiden Mitarbeiterinnen Monika Güntherberg und Jutta Schöne. Das dies voll und ganz der Wahrheit entspricht, zeigte sich auch an diesem Abend. Ein Gast schenkte dem Stand eine volle Flasche Amaretto, nachdem dieser ausgegangen war.

Glühwein schmeckte den Besuchern seit der Eröffnung

In einer Hinsicht sind sich die meisten Wolfsburger einig. Der Weihnachtsmarkt öffnete keineswegs zu früh. So auch Abiturient Noah Graczyk. „Für Glühwein ist es nie zu früh, höchstens zu warm“. Den Zuspruch seiner Freunde bekam er für dieses Statement auf jeden Fall. Lediglich auf die Beschallung mit Weihnachtsliedern musste man, auch am Samstagabend noch verzichten. Das aber ist, in den Augen der meisten Menschen, vor dem ersten Advent auch kein Verlust.

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