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Stadt Wolfsburg Wolfsburger Sozialdemokraten erinnern an Otto Wels
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Wolfsburger Sozialdemokraten erinnern an Otto Wels
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06:00 25.03.2019
Gedenken an Otto Wels: Detlef Conradt, Elke Zitzke und Falko Mohrs (v. links) auf dem Otto-Wels-Platz.
Gedenken an Otto Wels: Detlef Conradt, Elke Zitzke und Falko Mohrs (v. links) auf dem Otto-Wels-Platz. Quelle: privat
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Stadtmitte

Die Festveranstaltung fand auf dem Otto-Wels-Platz statt. Es redeten die stellvertretende Vorsitzende Elke Zitzke und der SPD-Bundestagsabgeordnete Falko Mohrs.

Rede gegen das Ermächtigungsgesetzt als Ton-Dokument

Als Tondokument hörten die Anwesenden zunächst die Ansprache Otto Wels vom 23. März 1933 und damit auch seinen bewegenden Satz: „Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht.“ Mit seiner Rede begründete Wels für die SPD-Fraktion die Ablehnung des Ermächtigungsgesetzes der Nazis, dem Gesetz, mit dem die Reichsregierung fortan auch ohne Zustimmung des Parlaments Gesetze beschließen konnte. Stellvertretend für die SPD verweigerte Wels den Nazis die Gefolgschaft. Die SPD war die einzige Fraktion im Reichstag, die gegen das Ermächtigungsgesetz stimmte.

Elke Zitzke würdigt den Mut von Otto Wels’

In ihrer Rede würdigte Elke Zitzke den Mut Otto Wels’, sich Hitler im Reichstag unter Lebensgefahr entgegenzustellen. Zitzke schilderte zudem die dramatische Situation im Reichstag, in der bewaffnete SA- und SS-Leute den Block der SPD-Abgeordneten umrangen.

Kampf gegen Rassismus und Ausgrenzung

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Falko Mohrs stellte einen Bezug zur aktuellen politischen Situation her. „Wie Otto Wels damals müssen wir auch heute den Kampf führen – gegen Rassismus, gegen Ausgrenzung und für die Freiheit.“ Musikalisch untermalt wurde die Veranstaltung durch den Bläserkreis der Christuskirche unter der Leitung von Markus Manderscheid.

Von der Redaktion