Wolfsburger Projekt „Autostadt Goes Wild“ - Naturschutz und Artenvielfalt
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Stadt Wolfsburg So läuft das Projekt „Autostadt Goes Wild“
Wolfsburg Stadt Wolfsburg So läuft das Projekt „Autostadt Goes Wild“
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06:00 23.06.2020
Mehr Artenvielfalt:Mit dem Projekt „Autostadt Goes Wild“ sollen noch mehr Tiere angelockt werden. Ann-Kathrin Winkler-Hanns begleitet die Gartenumgestaltung und freut sich auf seltene Pflanzen. Quelle: Britta Schulze
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Wolfsburg

In einigen Wochen startet das Projekt „Autostadt Goes Wild“. Ziel des dreijährigen Projekts soll die nachhaltige und ästhetische Weiterentwicklung der Parklandschaft sein. Mit der „wilden Inszenierung“ sollen Insekten und Vögel angelockt werden.

Das Konzept wird mit zahlreichen Partnern und Experten umgesetzt, darunter der Autostadt-Planer Hinnerk Wehberg. „Der Park soll an ausgewählten Flächen bunter, klimabewusster und vielfältiger werden“, erklärt Autostadt-Mitarbeiterin Anne-Kathrin Winkler-Hanns.

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Insektengarten und Kräuterwiesen

Das Außengelände der Autostadt soll ein neues Gesicht erhalten. Die perfekt gepflegten Rasenflächen werden an einigen Stellen zu Blüten- und Kräuterrasen, die nicht nur anders aussehen sondern auch weniger Energie und Wasser verbrauchen. Mit Wildblumen, Gräsern und Stauden sollen urbane Biotope in die Parklandschaft integriert werden.

Tiere und Pflanzen – So wird die Parklandschaft gestaltet

In der Parklandschaft fühlen sich neben Insekten und Vögeln, auch Graugänse, Kaninchen und sogar Nutrias wohl. Besonders das ruhige Gewässer ist für einige Lebewesen wichtig.

Die Hügel in der Autostadt erhalten duftende Kräuterwiesen. Und auf einen Punkt freut sich Winkler-Hanns ganz besonders: „Wir bringen Pflanzen ein, die neu entdeckt werden wollen.“

Veranstaltungen im Park weiterhin möglich

Neben dem veränderten Aussehen der Autostadt können die Besucher viel neues erleben. Denn rund um die Gartengestaltung werden Veranstaltungen wie Workshops und Picknicks im Park angeboten. „Wir möchten unseren Gästen immer wieder neues bieten. Und gleichzeitig zeigen, dass Menschen, Tiere und Pflanzen einen Nutzen von unserem Projekt haben“, betont Winkler-Hanns.

Von Ann Kathrin Wucherpfennig