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Wolfsburger Glasfaserausbau: Wobcom-Kunden können Mailadressen behalten

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14:00 31.07.2021
Der Glasfaserausbau schreitet voran: Einige Wolfsburger müssen den Anbieter wechseln. Ihre Mailadressen können sie aber mitnehmen.
Der Glasfaserausbau schreitet voran: Einige Wolfsburger müssen den Anbieter wechseln. Ihre Mailadressen können sie aber mitnehmen. Quelle: Britta Schulze
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Der Glasfaserausbau bringt Veränderungen mit sich: Einige Wolfsburger müssen zumindest vorerst ihren Anbieter wechseln, um das schnellere Netz zu erhalten. Denn: Die Wobcom und das Unternehmen „Deutsche Glasfaser“ teilen sich die Stadtteile auf. Eine große Sorge in diesem Zusammenhang hat die Wobcom gelöst: Die Kunden können ihre bisherigen E-Mail-Adressen behalten.

Eigentlich funktioniert die Mitnahme nur bei Telefonnummern

Die Wobcom reagiert damit auf den Wunsch vieler Kunden, die ihre gewohnte Adresse mit der Endung „@wolfsburg.de“ gerne behalten wollten. Das Problem: Während es üblich ist, Telefonnummern mitzunehmen, ist diese Funktion bei Mail-Adressen technisch eigentlich nicht vorgesehen. Auch die Deutsche Glasfaser bestätigt auch WAZ-Nachfrage, dass die Mitnahme „äußerst unüblich“ sei.

„E-Mail-Adressen sind grundsätzlich fest an einen Provider gebunden, so dass bei einem Anbieterwechsel weiterhin die Verwaltung und der Support der Adressen, beim bisherigen Anbieter verbleibt“, erklärt Wobcom-Sprecherin Petra Buerke.

Das Tochterunternehmen der Stadtwerke habe deshalb kurzfristig reagiert, damit die betroffenen Wolfsburger ihre Adressen behalten können: „Ab sofort können Kunden die E-Mail-Adresse weiterhin für eine Servicepauschale von 4,95 Euro monatlich nutzen“, sagt Buerke.

Die Kunden sollen nach zwei Jahren möglichst zurückwechseln

Diese Zusatz-Option habe eine Vertragslaufzeit von 24 Monaten und beginne mit dem Wechsel zu einem anderen Anbieter. Eine Verlängerung sei nach derzeitigem Stand nicht vorgesehen. Die Begründung: Nach zwei Jahren sollen die Kunden möglichst wieder zur Wobcom zurückwechseln. Die verlegten Leitungen sollen dann für alle Anbieter nutzbar sein.

„Auch wenn es für uns mit einem erheblichen administrativen und technischen Mehraufwand verbunden ist, freuen wir uns jetzt, unseren Kundinnen und Kunden die Nutzung ihrer E-Mail auch nach einem Anbieterwechsel weiter ermöglichen zu können“, betont Thomas Schulz, Kundenserviceleiter bei der Wobcom.

Von der Redaktion