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Stadt Wolfsburg Hooligans attackieren VfL-Fans mit Pflastersteinen
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Hooligans attackieren VfL-Fans mit Pflastersteinen
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10:26 17.09.2019
Übel: Laut Autovermieter Schröder haben die Hooligans mit Pflastersteinen auf den Bus eingeschlagen. Quelle: Foto: Britta Schulze
Fallersleben/Barsinghausen

Eine Gruppe Wolfsburger VfL-Fans ist am Freitagabend von einer Gruppe Unbekannter angegriffen worden. Die Fußballfans waren mit einem gemieteten Auto auf der Rückreise vom Spiel in Düsseldorf, und machten Pause auf einer Raststätte bei Barsinghausen, als die dunkel gekleidete Meute sich auf das Fahrzeug warf.

Dort hätten die Angreifer mit Pflastersteinen auf den weißen Neunsitzer-Bus eingeschlagen und versucht, ins Wageninnere zu gelangen, berichtet Autovermieter Christoph Schröder von „Schröder rent a car“ in Fallersleben, der seinen Wagen jetzt zurückbekam. „Wenn wir Pech haben, sind wir damit bei einem fünfstelligen Schadensbetrag“, so Schröder.

Spuren der Gewalt: Auch einen der Spiegel hat er erwischt. Quelle: Britta Schulze

Doch um den finanziellen Schaden geht es ihm nicht – und das nicht nur, weil er versichert ist. Vielmehr ist er betroffen über die Tat an sich. „Es ist mir unbegreiflich!“ Besonders um die jungen Mädchen auf der Rückbank tut es ihm leid. Ihnen sei womöglich der Spaß am Fußball nun ein- für allemal verdorben, befürchtet Schröder. Auch der VfL-Fanbeauftragte Holger Ballwanz ist erschüttert: „In der Form habe ich so etwas noch nie erlebt.“ Ob die Tat nun wirklich mit dem VfL zusammenhängt, ist dabei noch gar nicht ganz klar. „Es war ein weißer neutraler Bus, außen gab es keine Hinweise auf eine Mannschaftszugehörigkeit“, so Schröder. Und falls die Angreifer den Wolfsburgern wirklich gefolgt sein sollten, hätten sie schon seit über 200 Kilometern auf ihren Fersen sein müssen. In jedem Fall ist Schröder sicher: „Die Hooligans sind ganz gezielt auf diesen Parkplatz gefahren.“

Spurensicherung: Die Polizei Barsinghausen hat sich den Wagen am Freitagabend noch genauer angeguckt. Quelle: Britta Schulze
„Die Täter müssen zur Rechenschaft gezogen werden!“: Autovermieter Christoph Schröder hofft auf schnelle Ermittlungserfolge. Quelle: Britta Schulze

Noch Freitagnacht hat die Polizei vor Ort Spuren gesichert und Ermittlungen eingeleitet. Die Wolfsburger Fußballfans mussten ihr Fahrzeug stehen lassen und sich eine andere Möglichkeit der Heimreise suchen.

Autovermieter Schröder hofft nun, dass die Polizei die Hooligans bald schnappt. „Die Täter müssen zur Rechenschaft gezogen werden – sonst machen sie es doch immer wieder!“

Von Frederike Müller

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