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Stadt Wolfsburg Wolfsburg in den 60ern: Ein goldenes Jahrzehnt
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Wolfsburg in den 60ern: Ein goldenes Jahrzehnt
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23:00 12.04.2013
Eine junge, moderne Großstadt: Blick vom neuen Rathaus auf die Wolfsburger Porschestraße. Quelle: Foto: Archiv

Kaum waren auf dem Laagberg die letzten alten Wohnbaracken abgerissen, folgten wichtige Schritte der Stadtentwicklung. Zum einen kaufte die Stadt Wolfsburg 1961 vom Land Niedersachsen das Schloss Wolfsburg zurück. Das mächtige Gebäude befand sich in einem schlechten Zustand, was sich aber bald ändern sollte - das Schloss wurde zu einem Treffpunkt für Kunst und Kultur, mit Musikfestivals und Ateliers, Museen und Galerien, mit Festen und Vorträgen, mit internationalen Gästen vom Staatspräsidenten bis zum König.

Ein großer Tag folgte wenig später: Am 30. August 1961 wurde am Rathausplatz feierlich das neue Kulturzentrum eingeweiht. Die WAZ jubelte: „Wolfsburgs schönstes Bauwerk“, schrieb begeistert von einer „Traumbücherei“ und lobte insgesamt den „genialen Entwurf“ des finnischen Architekten Alvar Aalto für das „Riesenhaus auf Pfeilern!“

In den 60-ern ging Wolfsburg außerdem tüchtig baden. Nach dem VW-Bad entstanden auch das Freibad West und das Hallenbad am Schachtweg – die Wasserratten waren in der jungen Sportstadt Wolfsburg auf dem Vormarsch.

Und auch zu Lande wuchs Wolfsburg weiter, vor allem im Süden der Stadt: Zu Anfang des Jahrzehnts war Baubeginn im neuen Stadtteil Detmerode, 1966 beschloss der Rat den Bau von Westhagen – mit vielen, vielen Wohnungen für all die jungen Familien.

Abgerundet wurde das Stadtbild in der Porschestraße, die endgültig bebaut wurde – rechts und links entstanden Geschäftshäuser, in der Mitte waren die Käfer unterwegs, weiterhin ein Wahrzeichen der VW-Stadt.