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Stadt Wolfsburg Wolfsburg gehört nicht mehr zu den dynamischsten Städten
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Wolfsburg gehört nicht mehr zu den dynamischsten Städten
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20:00 21.11.2019
Wolfsburg: Die VW-Stadt gehörte lange zu den dynamischten deutschen Städten, beim aktuellen Ranking rutschte sie deutlich ab. Quelle: www.photodesign-wolfsburg.de
Wolfsburg

Viele Jahre gehörte Wolfsburg zu den dynamischsten Städten in Deutschland, beim aktuellen Städte-Ranking von WirtschaftsWoche und ImmobilienScout24 schneidet die VW-Stadt deutlich schlechter ab – vor allem beim Dynamik-Vergleich: War Wolfsburg im Jahr davor in dieser Kategorie noch auf Platz 5, kam die VW-Stadt jetzt nur noch auf einen enttäuschenden 49. Platz. Spitzenreiter ist die Hauptstadt Berlin – erstmals seit dem Mauerfall. Salzgitter ist das Schlusslicht.

Für die Stadt sei das Ergebnis nicht hochdramatisch: „Wolfsburg erreicht im Niveauranking und dem Zukunftsindex beim Städteranking der Wirtschaftswoche weiterhin jeweils einen sehr guten 7. Rang von 71 Städten über 100.000 Einwohner“, sagt Pressesprecher Ralf Schmidt. Im Gesamtranking („Niveauranking“) sei Wolfsburg damit in Norddeutschland nach wie vor Spitzenreiter.

„In Norddeutschland nach wie vor Spitzenreiter“

„In den Top 10 ist neben Wolfsburg nur noch Hamburg auf Rang 9“, so Schmidt. Der Rangverlust im Dynamikranking (5-Jahresvergleich) sei „einerseits auf tatsächliche negative Entwicklungen in den bewerteten Indikatoren zurückzuführen. Andererseits werden beispielsweise langsamer steigende Miet- und Kaufpreise negativ bewertet“, erklärt Schmidt. Für die Bevölkerung vor Ort sei dies jedoch nicht unbedingt negativ zu sehen.

Insgesamt stehe Wolfsburg bei dem Ranking im Vergleich zu anderen norddeutschen Städten „nach wie vor hervorragend“ da. Erfreulich: In der Forschungsstärke belege Wolfsburg Platz 1 und im Punkt „Industrie der Zukunft“ ist Wolfsburg auf einem dritten Platz.

71 kreisfreie Städte unter die Lupe genommen

In Zusammenarbeit mit der WirtschaftsWoche und ImmobilienScout24 erhob das Institut der deutschen Wirtschaft Köln jetzt wieder seinen jährlichen großen Städtetest. Dafür wurden alle 71 kreisfreien Städte mit mehr als 100 000 Einwohnern unter die Lupe genommen. Die Analyse setzt sich aus drei Teilbereichen zusammen: Das Niveauranking vergleicht die Ist-Werte von 52 Einzelindikatoren, also die aktuelle Situation.

Das Dynamikranking untersucht die Veränderung von 36 Indikatoren in einem Zeitraum von fünf Jahren. Darin zeigen sich Chancen für Städte mit schlechter Ausgangslage. Hinzu kommt ein Zukunftsindex, er umfasst 13 Indikatoren rund um Innovation, Kreativität und Digitalisierung und zeigt, wie weit die Städte auf dem Weg ins digitale Zeitalter vorangekommen sind.

Autostädte rutschen ab beim Ranking

Klassische Auto- und Industriestädte wie Wolfsburg rutschten im Niveauranking im Vergleich zum Vorjahr ab: Ingolstadt fällt von Rang 2 auf 4, Wolfsburg von 5 auf 7. Der wesentliche Grund dafür sei, dass die Steuerkraft sich im Vergleich zu 2012, dem Jahr der Hochkonjunktur in der Automobilindustrie, deutlich verschlechtert hat. Während sie im Durchschnitt über alle Städte in den letzten fünf Jahren um knapp 200 Euro je Einwohner stieg, ist sie in Wolfsburg und Ingolstadt gefallen – am deutlichsten in Wolfsburg um 176 Euro je Einwohner.

Im Zukunftsranking rutscht Wolfsburg ab: Die VW-Stadt kommt auch in dieser Kategorie auf den 7. Platz – vorher war sie auf Rang 5. Der Audi-Standort Ingolstadt konnte seinen 6. Platz verteidigen. Den Zukunftsindex führt weiterhin Darmstadt an. Das liege besonders am Engagement des Chemiekonzerns Merck.

Von Sylvia Telge

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