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Stadt Wolfsburg Wolfsburg freut sich über 18 neue Stadtteilmütter
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Wolfsburg freut sich über 18 neue Stadtteilmütter
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11:00 29.11.2019
Insgesamt 18 neue Stadtteilmütter erhielten zum Ende der zehnmonatigen Ausbildung im Alvar-Aalto-Kulturhaus ihre Zertifikate. Quelle: Stadt Wolfsburg
Wolfsburg

Das zehnjährige Jubiläum des Stadtteilmütter-Projekts feierten die Beteiligten im Alvar-Aalto-Kulturhaus jetzt. Es ist zu einem großen Erfolg geworden: 171 geschulte Stadtteilmütter aus 36 Herkunftsländern mit 16 Sprachen sind als Brückenbauer unterwegs. In diesem Jahr haben 18 weitere Stadtteilmütter aus elf Ländern die zehnmonatige Ausbildung erfolgreich beendet.

Stadtteilmütter: Es begann als Pilotprojekt

Was als Pilotprojekt begonnen hatte, entwickelte sich schnell zum Erfolgsmodell und festen Bestandteil der Wolfsburger Integrationslandschaft. „Ich wünsche mir und der Stadt Wolfsburg, dass es auch in den nächsten Jahren viele Mütter mit Zuwanderungsgeschichte ermutigt, sich aktiv am gesellschaftlichen Leben der Stadt Wolfsburg zu beteiligen und mutig den eigenen Weg zu gehen, privat und auch beruflich", sagte Oberbürgermeister Klaus Mohrs, der zusammen mit Katharina Varga, Geschäftsbereichsleitung Jugend, die Zertifikate übergab.

Auch die diesjährigen Stadtteilmütter sehen ihre Aufgabe darin, Brücken zu bauen zwischen Stadtteilen, Kindertagesstätten, Schulen und den Eltern der Kinder, die diese Einrichtung besuchen. Schon heute arbeiten viele ehemalige Stadtteilmütter in vielfältigen Bereichen, wie etwa in der Nachmittagsbetreuung, als Schulbegleitung, Tagesmutter, Sozialassistentin; sie haben eine Berufsausbildung begonnen oder studieren.

Iris Bothe: Stadtteilmütter sind auch Vermittlerinnen

Der Weg dorthin ist eine Herausforderung, erklärt Iris Bothe, Dezernentin für Jugend, Bildung und Integration. „Unsere Stadtteilmütter sind auch Vermittlerinnen zwischen den Kulturen und Multiplikatorinnen in der eigenen Community. So leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Integrationskonzept der Stadt“, erklärte Bothe.

Diese Ziele werden durch viele kleine Teilschritte erreicht. Im Rahmen der Schulung erleben die Frauen Austausch und Kontakt mit anderen Müttern, verbessern ihr Deutsch nachhaltig und nehmen vermehrt am gesellschaftlichen Leben teil. Darüber hinaus lernen sie beratende Institutionen kennen, gewinnen Selbstvertrauen, erlernen Selbstpräsentation und verbessern damit auch ihre eigenen Bildungs- und Berufschancen.

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Von der Redaktion

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