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Stadt Wolfsburg Wolfsburg erwartet nächstes Jahr ein Minus von 48 Millionen Euro
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Wolfsburg erwartet nächstes Jahr ein Minus von 48 Millionen Euro
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06:00 20.12.2018
Die fetten Jahre sind vorbei: Der Haushalt der Stadt Wolfsburg ist nun schon im fünften Jahr in Folge defizitär. Quelle: Archiv
Wolfsburg

Primäre Einnahmequelle der Stadt sei nach wie vor die Gewerbesteuer. Die Verwaltung rechnet im kommenden Jahr mit 145 Millionen Euro – das sind 10 Millionen Euro mehr als 2018. Aufgrund unkalkulierbarer Risiken im Zusammenhang mit der Dieselproblematik beim Hauptzahler Volkswagen müsse die Ertragssituation in den nächsten Monaten jedoch genau beobachtet werden, erläuterte Stadtkämmerer Werner Borcherding.

Schwerpunkte bei den Ausgaben

Im Ergebnishaushalt liegen die Schwerpunkte wie in den vergangenen Jahren in den Bereichen Soziales und Gesundheit mit 112,1 Millionen Euro sowie Jugend mit Sach- und Personalaufwendungen in Höhe von 82,1 Millionen Euro. Insgesamt liegen die Personalkosten der Stadt bei 143 Millionen Euro, inklusive Versorgungsaufwendungen und Pensionsrückstellungen.

Weniger Investitionen als bisher

Für Investitionen sind im kommenden Jahr 58 Millionen Euro vorgesehen, deutlich weniger als in den Vorjahren. 2018 waren es noch 78 Millionen und 2017 sogar 124 Millionen Euro. Investiert werden soll in die Bereiche „Familie und Bildung“ mit einem Volumen von rund 19,5 Millionen Euro, in „Wohnen, Städtebau und Verkehr“ mit rund 11,9 Millionen Euro sowie „Gesundheit und Sport“ mit rund 10 Millionen Euro.

Kredite finanzieren Investitionen

Die Investitionen 2019 werden größtenteils durch Kredite finanziert. Bis Ende 2018 werden Kreditverbindlichkeiten in Höhe von rund 139 Millionen Euro bestehen. „Die Aufnahme von Krediten setzt aber voraus, das diese aus dem Haushalts-Ergebnis finanziert werden können“, erklärte Oberbürgermeister Klaus Mohrs. Für Zins und Tilgung würden dafür rund 5,5 Millionen Euro im kommenden Jahr benötigt.

Seit Dezember 2017 zählt die Stadt Wolfsburg daher nicht mehr zu dem Kreis der im Kernhaushalt schuldenfreien Kommunen in Deutschland.

Der Verwaltungsentwurf wird nun in den kommenden Wochen in den Fachausschüssen und in den Ortsräten beraten und soll am 27. März 2019 im Rat der Stadt verabschiedet werden.

Von Michael Lieb

„Es ist erschreckend, gar nichts tun zu können“, sagt die Geschäftsführerin über die 70 Frauen und 138 Kinder, die sie in diesem Jahr abweisen musste. Der Schutzort für misshandelte Frauen hat einfach nicht genug Platz für alle. Auf den zweiten Blick ist das aber ein gutes Zeichen.

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