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Stadt Wolfsburg Wolfsburg erntet schlechte Fahrrad-Noten
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Wolfsburg erntet schlechte Fahrrad-Noten
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21:19 13.06.2019
Stellten die Ergebnisse des Fahrradklima-Testes für Wolfsburg vor (v.l.): Christopher Bleuel, Axel Kuba und Sabine Azarian. Quelle: Britta Schulze
Wolfsburg

Mangelndes Sicherheitsgefühl, schlechte Radwege und hinderliche Ampelschaltungen – Wolfsburgs Radfahrer haben an der Stadt einiges auszusetzen und bewerten die Stadt mit der Schulnote 3,9. Knapp 500 Wolfsburger beteiligten sich dafür am sogenannten „Fahrradklimatest“ des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC), der regelmäßig die Radlerfreundlichkeit von Städten erfasst.

Diesmal stand dabei die Familienfreundlichkeit im Vordergrund: Können Kinder sicher auf den Bürgersteigen fahren? Sind die Radwege breit genug für Lastenfahrräder und Kinderanhänger? Alle Fragen zur Familienfreundlichkeit beantworteten die Radler mit Schulnote 4,0 oder schlechter.

„Wir haben beim Fahrradklimatest verstanden, dass sich die Menschen auf dem Fahrrad derzeit häufig unsicher und als radfahrende Verkehrsteilnehmer nicht ernstgenommen fühlen. Daher kann von einer familienfreundlichen Infrastruktur in Wolfsburg keine Rede sein“, erklärt Karin Klaus-Witten aus dem Vorstand des ADFC Wolfsburg. „Da ist für die Stadt noch einiges zu tun, wenn sie ihr Ziel 25 Prozent Fahrradfahrende in der Kernstadt bis 2025 erreichen will.“

Besonders schlecht wird auch die Verfügbarkeit von öffentlichen Leihfahrrädern bewertet (4,7). Kein Wunder, wenn Projekte wie die verleihbaren E-Bikes des E-Mobility-Cubes schon nach kurzer Zeit wieder eingestampft werden und die elektronischen Flitzer wieder aus dem Stadtbild verschwinden, weil sich kein Betreiber findet.

Einige Punkte werten die befragten Radfahrer jedoch positiver: Die Erreichbarkeit des Stadtzentrums hat immerhin eine 2,6 erzielt. Und die Fahrradförderung der letzten Zeit – wie zum Beispiel die Ost-West-Achse, auf der Radfahrer jetzt zügiger vorankommen – wird ebenfalls höher bewertet als in vergleichbaren Städten.

Insgesamt hat Wolfsburg damit in der Kategorie von Städten mit 100.000 bis 200.000 Einwohnern damit den elften von 41 Plätzen. Bemerkenswert ist jedoch, wie überschaubar das Notenspektrum ist: Den letzten Platz macht Remscheid mit 4,41, auf dem ersten Platz landet Göttingen, doch auch nur mit einer mickrigen 3,35. Wirklich glückliche Radfahrer findet man vermutlich erst wieder in Kopenhagen – dort liegt die Radlerzufriedenheit bei annähernd 100 Prozent.

Von Frederike Müller

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