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Stadt Wolfsburg Wolfsburg, die digitale Zukunftsstadt
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19:13 25.05.2018
Projekt Zukunftsstadt: Die Ergebnisse werden derzeit in der Bürgerhalle des Rathauses präsentiert. Quelle: Roland Hermstein
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Stadtmitte

Und mit diesen Ergebnissen möchte Wolfsburg sich für die dritte und entscheidende Phase des vom Bundesministerium für Forschung und Bildung ausgelobten Wettbewerbs bewerben. Denn: Es winkt eine hohe finanzielle Unterstützung, um Wolfsburg auf den Weg zur digitalen, vernetzten Stadt zu unterstützen.

Digitalisierung ist kein Selbstzweck“

Digitalisierungs-Dezernent Dennis Weilmann betonte: „Digitalisierung ist kein Selbstzweck, sondern soll unsere Lebensqualität und unsere Arbeitsbedingungen nachhaltig verbessern.“ So sehen es offenbar auch die Wolfsburger: Laut einer Umfrage wünschen sie sich vor allem, dass in den Bereichen Infrastruktur, Verwaltung, Mobilität, Bildung und Umwelt digitale Technik eingesetzt wird. Gemeinsam mit Experten der TU Berlin, der ansässigen Wohnungsbaugesellschaft, der Wolfsburg AG und anderen Playern sind in Workshops Ideen und konkrete Projekte entwickelt worden. Eine davon ist die digitale Haustafel (ähnlich einem Tablet-PC), die in Treppenhäusern hängen könnte und für alle Mieter zugänglich ist. Auch das Wohnen, die Mobilität und die Infrastruktur wird digital. Eine weitere Idee: sich selbst aufladende E-Sharing-Stationen für E-Bikes oder E-Autos, die sich per Photovoltaik selbst versorgen. „Wir stehen vor vielfältigen Herausforderungen und gehen zusammen den Weg in die Zukunft“, sagte Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide.

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Wolfsburg und 21 andere Städte nehmen am Wettbewerb teil

Es nehmen neben Wolfsburg 21 andere Städte wie Dresden, Freiburg oder Ulm an diesem Wettbewerb teil. Die Volkswagenstadt malt sich aber gute Chancen aus. „Auch wenn wir nicht weiterkommen – wir arbeiten nicht für die Tonne“, sagte Stadtentwickler Ralf Sygusch. „All das, was jetzt noch Visionen auf dem Papier sind, wird auf uns zukommen.“

Die Schautafeln mit den Projekt-Ergebnissen sind noch zwei Wochen lang in der Bürgerhalle zu sehen.

Von Claudia Jeske

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