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Stadt Wolfsburg Kein Zufluss mehr: Stadt sieht Wolfsburger Teiche in Gefahr
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Wolfsburg: Stadt sieht Teiche durch Algenbefall in Gefahr

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16:57 11.08.2020
Detmeroder Teich: Durch den Einsatz von Pumpe und Lüftern wurde der Algenbefall verringert. Quelle: Britta Schulze
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Wolfsburg

Die Stadt Wolfsburg kämpft weiter gegen ein drohendes Fischsterben in den Wolfsburger Teichen. Die Hitze und die anhaltende Trockenheit führe jedoch zu mittelfristig nicht abwendbaren Schäden in den Gewässern, teilte die Stadt am Dienstag mit.

Seit Samstag gebe es keinen Durchfluss mehr in der Schillerteichkette – bestehend aus Großem Schillerteich, Kleinem Schillerteich, Krummer Teich, Frauenteich und Ziegelteich. Ebenso keinen Zufluss weisen der Mühlenteich und der Neue Teich auf. Bei den letztgenannten Teichen sei zwar der maximale mögliche Einstau im Frühjahr erhöht worden, durch den ausbleibenden Regen und die hohe Verdunstung werde dieser stabilisierende Effekt aber zunichte gemacht. Insgesamt werde so das Wachstum von Blau- und Grünalgen begünstigt, die Verschiebung der pH-Werte in den Teichen könne trotz Belüftung zu einem erneuten Fischsterben führen.

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Wenn weiter der Regen ausbleibt, wird es zu Störungen der Gewässerökologie kommen

„Wir versuchen die Folgen der anhaltenden Trockenperiode für die Wolfsburger Gewässer abzumildern“, sagte der Chef der Wolfsburger Entwässerungsbetriebe (WEB), Gerhard Meier. „Wir können aber die Natur nicht steuern. Bleibt weiter der dringend benötigte Regen aus, wird es zu Störungen der Gewässerökologie kommen.“

Die Stadt versucht mit verschiedenen Maßnahmen, den Sauerstoffgehalt in den Teichen zu erhöhen. Der Detmeroder Teich, der schon zu rund zwei Dritteln mit Grünalgen belegt gewesen sei, habe sich durch den Einsatz der Pumpe und der Lüfter erholt. „Das Algenwachstum wird weiterhin täglich beobachtet“, erklärte die Stadt.

Von der Redaktion