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Stadt Wolfsburg So lustig war die Probe fürs Weihnachtsmärchen
Wolfsburg Stadt Wolfsburg So lustig war die Probe fürs Weihnachtsmärchen
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19:01 19.11.2019
Jenny Klippel (von links), Benjamin Werner und Tobias Kilian spielen beim "Zauberer von Oz" mit. Quelle: Michael Kersten
Stadtmitte

Spaß und gute Laune statt Lampenfieber am Scharoun Theater: Die offene Probe des Wolfsburger Weihnachtsmärchens „Der Zauberer von Oz“ besuchten am Dienstag 500 Kinder aus Wolfsburger Kitas und Schulen. Die Jungen und Mädchen sahen die ersten Szenen mit Dorothy und ihrem Freund, der Vogelscheuche. Am Donnerstag findet um 10 Uhr die Premiere statt.

Inszeniert wird das Stück von Rainer Steinkamp. Der Intendant stellte am Dienstagmorgen den Kindern die Schauspieler vor und zeigte, wie die Bühne umgebaut und beleuchtet wird. „Die Kinder erleben bei der Probe einmal, was sonst hinter dem Vorhang passiert“, so Steinkamp.

Schauspieler vom Weihnachtsmärchen verwandeln sich

Der Vorhang geht auf, die Musik setzt ein und die Schauspieler kommen verkleidet und geschminkt auf die Bühne – so sieht der Theaterbesuch normalerweise aus. Doch bei der Probe trat der Schauspieler Benjamin Werner zuerst ohne Kostüm auf. Nachdem er in der Maske war und sein Kostüm angezogen hat, kam Werner wieder die Bühne: Aus dem jungen Mann in Jeans und T-Shirt wurde der Blechmann mit silberner Jacke und spitzer Kopfbedeckung. Die Verwandlung kam gut bei dem Publikum an. „Das ist echt spannend wie die Kostüme aussehen und die Menschen sich verändern“, sagt die zehnjährige Nieke von der Eichendorffschule.

So lief die Probe im Scharoun Theater – eine Bildergalerie

Kurz vor der Premiere durften rund 500 Wolfsburger Kinder bei der Probe im Scharoun Theater dabei sein. Die Schauspieler üben für das Märchen „Der Zauberer von Oz“.

Figuren tanzen und singen im Weihnachtsmärchen

Für die Choreografie ist Britta Roller zuständig, sie tanzte und sang mit den Schauspielern Jenny Klippel (Dorothy), Tobias Kilian (Vogelscheuche), sowie Benjamin Werner (Blechmann) und Hartmut Fiegen (Löwe) auf der Bühne. Stefan Hiller ist für die passende Musik verantwortlich, er begleitete am Klavier.

Anschließend wurde eine Szene aus dem Märchen „Der Zauberer von Oz“ für die Kinder aufgeführt: Dorothy lernt auf dem Kornfeld die Vogelscheuche kennen und spaziert mit ihr gemeinsam zum Zauberer von Oz. Der kurze Teil der Geschichte sorgte bereits für laute Lacher, da einige Begriffe fielen, die auf dem Schulhof eigentlich nicht erlaubt sind... Und die Probe war auch für die Schauspieler sehr entspannt, denn aufgeregt sind sie noch nicht. „Die Nervosität kommt erst kurz vor dem Auftritt“, sagt Britta Hübel, die die Tante von Dorothy spielt.

Vorhang auf am Scharoun Theater

Das sind die Vorstellungen

Das Wolfsburger Weihnachtsmärchen wird vom 21. November bis zum 22. Dezember im Scharoun Theater aufgeführt. Hier die Vorstellungstermine: Samstag, 23 November, 14.30 und 17 Uhr. Sonntag, 1. Dezember, 14.30 und 17.30 Uhr. Mittwoch, 4. Dezember, 15 Uhr. Samstag, 7. Dezember, 14.30 und 17.30 Uhr. Sonntag, 8. Dezember, 11 und 17.30 Uhr. Dienstag, 10. Dezember, 10 Uhr. Freitag, 13. Dezember, 15 Uhr. Sonntag, 15. Dezember, 11, 15 und 17.30 Uhr. Montag, 16. Dezember, 17 Uhr. Dienstag, 17. Dezember, 17 Uhr. Mittwoch, 18. Dezember, 15 Uhr. Donnerstag, 19. Dezember, 17 Uhr. Freitag, 20. Dezember, 15 Uhr. Samstag, 21. Dezember, 14.30 und 17.30 Uhr. Sonntag, 22. Dezember, 11, 15 und 19.30 Uhr (für Erwachsene). Freie Platz-Kapazitäten in den Vormittagsvorstellungen finden sich auf der Theater-Homepage unter theater.wolfsburg.de. Auf der Website können auch die Tickets für 7 oder 9 Euro bestellt werden. Zudem gibt es Karten bei dem Ticketservice unter Telefon (05361) 267 338, im Theater-Pavillon am Hugo-Bork-Platz, sowie bei der Konzertkasse der WAZ in der Porschestraße 74, sowie an der Abendkasse im Scharoun Theater.

Bühnenbild wird live ausgetauscht

Während der normalen Vorstellung wird in ein paar Minuten das Bühnenbild komplett umgebaut. Dafür sind einige starke Männer verantwortlich, die schwarze Kleidung tragen, damit sie links und rechts neben der Bühne nicht gesehen werden. Für die Kinder wurde am Dienstag der Umbau ohne Vorhang gezeigt, das sorgte für große Begeisterung. „Die Jungs diskutierten sofort, wie das möglich ist und stellen Theorien auf“, erzählt Ute Mertin, Stufenleiterin des Primarbereichs der Neuen Schule Wolfsburg.

Bei Theorien blieb es nicht. Denn Steinkamp erklärte die Gewerke des Theaters ganz genau und ermöglichte so einen interessanten Tag für die Wolfsburger Kita-Kinder und Schüler. „Am besten war der Umbau“, sagt der Nikola (8). Und die siebenjährige Katharina freut sich, dass sie das komplette Stück im Dezember sieht. „Der Gesang vom Löwen war fantastisch“, so die Zweitklässlerin.

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Von Ann Kathrin Wucherpfennig

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