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Stadt Wolfsburg So laufen die Marktschreiertage unterm Glasdach an
Wolfsburg Stadt Wolfsburg So laufen die Marktschreiertage unterm Glasdach an
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20:08 28.02.2019
Guter Dinge: Orchideen-König Michel Saarloos setzt für seinen Rekordversuch große Hoffnungen in die Wolfsburger.
Guter Dinge: Orchideen-König Michel Saarloos setzt für seinen Rekordversuch große Hoffnungen in die Wolfsburger. Quelle: Britta Schulze
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Stadtmitte

Laut wird’s unterm Glasdach: Hier brüllen noch bis zum Sonntag die Marktschreier um die Wette. Außerdem will der holländische Blumenkönig Michel Saarloos hier am heutigen Freitag einen neuen Rekord im Orchideenverkauf aufstellen.

Rekordversuch: Orchideenverkauf

1501 Orchideen will Saarloos am 1. März verkaufen. Den alten Rekord hat „Blumen-Rudi“ aus Venlo mit 1448 Orchideen an einem Tag aufgestellt. Ob die Wolfsburger Saarloos wohl zum Rekordbruch verhelfen? Da ist der Holländer zuversichtlich. „Der Andrang ist jetzt schon ziemlich groß“, stellte er am Eröffnungstag fest.

Vielfältiges Angebot der Marktschreier

Außer Orchideen gibt es vor allem viel zu essen: Aal-Ole, Käse-Maxx, Gewürze-Uwe und Matjes-Martin schreien sich liebevoll-derb gegenseitig nieder („Halt die Schnauze, du vollgesch*** Turnschuh!“) und tüten wie nebenbei Leckereien für das amüsierte Publikum ein.

Bettina Buchwald aus Detmerode war nicht nur die erste Orchideenkäuferin, sondern ergatterte auch eines der ersten Überraschungspakete bei Wurst-Achim – dem nach eigenen Angaben „lautesten Lebewesen der Welt“. Die Wolfsburgerin Buchwald freute sich: „Es ist mal was anderes!“

Ganz neu ist das Format nicht: Mit ähnlichem Konzept, aber anderen Buden hat die Wolfsburg AG schon öfter Marktschreier in den Allerpark eingeladen. Das jetzige Markt-Event hat jedoch die WMG organisiert – zum ersten Mal. Vom Standort in der Innenstadt erhoffen sich die Gastgeber mehr Laufpublikum und gegebenenfalls Regenschutz durch das Glasdach.

„Man hat was zu lachen“

Der erste Teil des Plans scheint bereits aufzugehen, zahlreiche Wolfsburger blieben am Donnerstag spontan stehen oder ließen sich zum Eröffnungsfrühstück einladen. „Es ist wie in Hamburg, nur nicht ganz so laut“, fand die Wolfsburgerin Nancy Hermi. „Man hat was zu lachen.“

Wurst, Käse, Blumen und jede Menge Gebrüll: Auf dem Hugo-Bork-Platz geht es noch bis Sonntag hoch her.

Geöffnet hat der Markt noch Freitag und Samstag von 10 bis 19 Uhr und am Sonntag von 11 bis 18 Uhr.

Von Frederike Müller