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Stadt Wolfsburg Neue Gebührensatzung: Müll wird billiger, Straßenreinigung aber teurer
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Neue Gebührensatzung: Müll wird billiger, Straßenreinigung aber teurer
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21:23 20.11.2019
Künftig teurer: Für die Straßenreinigung müssen die Wolfsburger ab nächstem Jahr mehr bezahlen. Quelle: Sammlung Sauer
Wolfsburg

Gute Nachrichten für alle Wolfsburger: Ab dem kommenden Jahr zahlen sie weniger Geld für die Müllabfuhr. Aufgrund von in den Vorjahren erwirtschafteten Überschüssen und dem geschätzten positiven Ergebnis für das laufende Jahr werden die Abfallgebühren gesenkt. Der Ausschuss für Bürgerdienste stimmte der entsprechenden Änderung der Gebührensatzung, die für die Jahre 2020 bis 2022 gilt, am Mittwoch einstimmig zu. Gleiches ist auch vom Rat der Stadt Wolfsburg zu erwarten.

Abfallgebühren fallen um 10 Prozent

Die Senkung fällt dabei mit rund 10 Prozent relative deutlich aus. So werden für einen Restabfallsack von 20 Litern bei vierzehntäglicher Leerung statt wie bisher 2 Euro monatlich nur noch 1,80 Euro fällig. Für Restabfallbehälter mit einem Volumen von 240 Litern müssen die Bürger statt monatlich 23 Euro nur noch 21,40 Euro berappen. Für die wöchentliche Leerung der großen Behälter mit 770 beziehungsweise 1100 Litern Volumen müssen künftig statt 150,40 Euro beziehungsweise 214,90 Euro nur noch 137,45 Euro beziehungsweise 196,35 Euro im Monat bezahlt werden. Einzig die zusätzliche Biotonne wird um 1,90 Euro teurer. Hier zahlen die Wolfsburger nun 7,30 Euro monatlich.

Überschüsse fallen weg

Etwas teurer werden hingegen die Straßenreinigungsgebühren. Das liegt aber nicht daran, dass sich die Kosten bei der WAS besonders erhöht haben, sondern am Wegfall der Überschüsse aus den vorherigen Jahren. Heißt: Die Gebühren für die Straßenreinigung nähern sich immer weiter dem tatsächlichen Aufwand an. Fielen die Kosten für die Bürger in den letzten Jahren aufgrund vormals erwirtschafteter Überschüsse deutlich geringer aus, ist dies jetzt nicht mehr in diesem Maße der Fall.

Frontmeter wird mehr als ein Euro teurer

Für den Geldbeutel bedeutet die Änderung folgendes: Von 2020 bis 2022 werden für die einmal wöchentliche Reinigung jährlich statt 4,92 Euro pro Frontmeter nun 6,15 Euro fällig. Bei 20 Frontmetern müsste ein Wolfsburger nun also jährlich etwa 25 Euro mehr für die Straßenreinigung zahlen. An Straßen, die zweimal die Woche gereinigt werden, steigt die Gebühr von 9,84 Euro je Frontmeter auf 12,30 Euro jährlich. Die Gebühr für den Winterdienst bleibt allerdings konstant: Sie liegt weiter bei jährlich 2,04 Euro je Frontmeter.

Von Steffen Schmidt

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