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Stadt Wolfsburg Knochenmarkspender gesucht: So können Sie Roland Eggert helfen
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Knochenmarkspender gesucht: So können Sie Roland Eggert helfen
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14:27 26.04.2019
Hilfe für Roland Eggert: Thorsten Fricke, Petra Neumann-Wollenhaupt und Stephen Eggert rufen zur Typisierung für die Knochenmarkspenderdatei auf. Quelle: Andrea Müller-Kudelka
Danndorf/Wolfsburg

Am Wochenende starten wieder Aktionen für die Suche nach Knochenmarkspendern. Anlass ist die Erkrankung von Zimmermeister Roland Eggert aus Danndorf. Hilfe, Typisierungs-Sets und Infos rund um die Registrierung für eine mögliche Knochenmarkspende gibt’s am Samstag von 8 bis 14 Uhr im Autohaus Wolfsburg an der Heinrich-Nordhoff-Straße (Skoda-Zentrum) und am Sonntag von 10 bis 15 Uhr im Kulturzentrum in Danndorf (Grafhorster Straße 2).

Auch Geldspenden helfen

Auch Geldspenden werden gesammelt – denn jede einzelne Typisierung kostet den Verein Wolfsburg hilft“, der die Organisation übernimmt, 35 Euro für Laborarbeiten. Krankenkassen übernehmen diese Kosten nicht. Wer schon registriert ist, kann also auf diese Weise die Aktion unterstützen.

Roland Eggert in Hannover in Behandlung

Im Januar bekam Roland Eggert die Diagnose: Er leidet an einer akuten myeloischen Leukämie (AML) – und dieser Blutkrebs ist sehr aggressiv. Der 59-Jährige befindet sich zur Behandlung in Hannover an der Medizinischen Hochschule, eine Chemotherapie hat er schon hinter sich. Sein Gesundheitszustand ist zurzeit stabil. „Ostern durfte er sogar zu Hause verbringen“, erzählt sein Sohn Stephen, der gemeinsam mit seinem Bruder Sven und weiteren Familienmitgliedern bei den Typisierungs-Aktionen dabei ist. Denn um dem Tod zu entrinnen, braucht Roland Eggert das Knochenmark eines genetischen Zwillings.

Angelverein unterstützt erkrankten Eggert

Unterstützung bekommt die Familie unter anderem von dem Danndorfer Thorsten Fricke, Vorsitzender des Angel- und Gewässerschutzvereins Wolfsburg/Vorsfelde (AGV). Auch Roland Eggert ist Angler. „Er hat dem Verein immer geholfen, wenn es nötig war“, sagt Fricke. Jetzt sind alle Angler im Bezirk zum Helfen aufgerufen.

Informationen zur Typisierung

Typisieren lassen kann sich jeder gesunde Mensch zwischen 17 und 55 Jahren. Laut Informationen des Niedersächsischen Knochenmark- und Stammzellenspender-Registers kommen etwa zehn Prozent im Laufe ihres Lebens in die engere Wahl für eine Stammzellenspende. Ebenfalls zehn Prozent aller behandelten Patienten in Deutschland suchen zurzeit noch nach einem genetischen Zwilling – darunter Roland Eggert. Für die Typisierung genügt in der Regel ein Abstrich von der Wangenschleimhaut.

Von Andrea Müller-Kudelka

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