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Stadt Wolfsburg Wolfsburg: Klinikum als „babyfreundliches Krankenhaus“ ausgezeichnet
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Wolfsburg: Klinikum als „babyfreundliches Krankenhaus“ ausgezeichnet
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19:28 25.01.2019
Bei der Übergabe des Qualitätssiegels im Klinikum.
Bei der Übergabe des Qualitätssiegels im Klinikum. Quelle: Klinikum Wolfsburg
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Wolfsburg

Das Klinikum Wolfsburg hat das renommierte Qualitätssiegel „Babyfreundliches Krankenhaus“ erhalten. Der Auszeichnung ging eine fünf Jahre lange Vorbereitung mit vielen Schulungen und einer erfolgreich abgeschlossenen Zertifizierung voraus. Dr. Detlev Katzwinkel, Schatzmeister der WHO-Initiative Babyfreundlich, überreichte Chefarzt Professor Dr. Karl Ulrich Petry am Freitag die Auszeichnung.

Geburtskliniken mit dieser Auszeichnung verwirklichen die sogenanntgen B.E.St.-Kriterien, die auf den internationalen Vorgaben von WHO und Unicef beruhen. B.E.St. steht dabei für Bindung, Entwicklung und Stillen. „Diese Kriterien sind wissenschaftlich fundiert und ermöglichen die effektive Förderung der Bindung zwischen Mutter und Kind, des Stillens und der Entwicklung unserer Neugeborenen. Babyfreundlich steht für Qualität in der Geburtshilfe“, sagt Prof. Dr. Karl Ulrich Petry, Chefarzt der Frauenklinik.

„Die Auszeichnung als erste babyfreundliche Geburtsklinik in der Region würdigt die hervorragende Betreuungsqualität für Eltern und Neugeborene. Zugleich leben wir dieses Siegel als Auftrag, auch künftig jede Geburt als besonderes Ereignis bestmöglich zu begleiten“, erklärt Klinikumsdezernentin Monika Müller. Von den bundesweit rund 800 Geburtskliniken tragen rund 100 den Titel.

„Es ist eine große Ehre für uns, diese Anerkennung zu erhalten. Wir legen seit vielen Jahren Wert auf eine intensive Betreuung unserer Mütter und Kinder beim Thema Stillen“, sagt Prof. Dr. Petry. Als Beispiel nannte er die Känguru-Methode, bei der besonders viel Nähe durch Hautkontakt zwischen Eltern und Kind erreicht wird.

Mit großem Aufwand seien Abläufe geändert worden. „Es war beispielsweise ein echter Kraftakt bis wir es geschafft haben, dass auch beim Kaiserschnitt Mütter direkt ihr Neugeborenes angelegt bekommen. Aber es zahlt sich aus, weil viel weniger Kinder wegen Anpassungsstörungen in die Kinderklinik verlegt werden müssen“, so Petry.

Von unserer Redaktion