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Stadt Wolfsburg Kreuzheide: Katze „Lissa“ überlebt einen Giftanschlag
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Kreuzheide: Katze „Lissa“ überlebt einen Giftanschlag
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16:41 26.04.2019
Erleichterung: Katze „Lissa“ aus der Kreuzheide geht es wieder gut. Sie wurde vergiftet und hat dank Infusionen überlebt. Quelle: privat
Kreuzheide

Wer macht denn so etwas? Ein Unbekannter hat anscheinend in der Kreuzheide die Katze von Thomas Tripke und Bianca Basselmann vergiftet. Zum Glück hat „Lissa“ die Vergiftung überlebt – aber ihre Besitzer wollen andere Katzenhalter jetzt warnen.

Hund findet vergiftete Katze

Am Karfreitag haben Thomas Tripke und Bianca Basselmann ihre Familie besucht. Als sie am Nachmittag zurück zu ihrem Haus in der Matthias-Grünewald-Straße kamen, schlug Hund „Paul“ sofort an. „Er hat unsere Katze auf unserem Grundstück gefunden“, berichtet Tripke. „Wir haben sofort gemerkt, dass etwas mit ihr nicht stimmt. Sie muss sich voller Qualen noch bis nach Hause geschleppt haben.“

Besitzer bringen vergiftete Katze in Tierklinik

Nach einigen erfolglosen Telefonaten bei Tierärzten brachten die Kreuzheider ihre Katze (europäisch Kurzhaar) zur Tierklinik im Elm. „Dort wurde uns gesagt, es sei eine Vergiftung. Vor kurzem habe man schon eine vergiftete Katze aus Wolfsburg behandelt.“

Ärzte retten das Leben der Katze

Drei Tage lang musste Lissa in der Klinik bleiben, bekam Infusionen – und überlebte. Jetzt hat sie sich zuhause erholt, muss aber erst mal im Haus bleiben. Sicher ist sicher. „Wir haben keine Ahnung, wer so etwas macht“, sagt Bianca Basselmann. Aber: „Wir haben sofort alle Nachbarn informiert, dass sie auf ihre Tiere aufpassen sollen.“

Warnung an andere Tierbesitzer

Damit haben sie aus Sicht der Polizei alles richtig gemacht: „Es ist wichtig, sich mit anderen Tierbesitzern auszutauschen“, sagt Wolfsburgs Polizeisprecher Henrik von Wahl. Das vermindere das Risiko, dass andere Tiere ebenfalls zu Schaden kommen.

Aber: „Bei Katzen hat der Besitzer, die sich draußen aufhalten, keine Möglichkeit, das Tier zu schützen“, stellt er klar. Normalerweise hätten Katzen aber „einen guten Instinkt und Geruchssinn“, so von Wahl. Sie wüssten oft genau, was sie fressen können und was nicht. Sein Rat: „In solchen Fällen sofort die Polizei alarmieren!“ Dann könne man sofort mit den Ermittlungen beginnen – was gerade bei Giften wichtig sei.

Der Polizeisprecher tritt aber dem Eindruck entgegen, dass Unbekannte „regelmäßig“ Giftköder auslegen. Natürlich gebe es solche Fälle: „Aber die Betroffenheit ist bei Tieren größer als bei anderen Delikten“, sagt er. So etwas bleibe länger im Gedächtnis haften.

Von Carsten Bischof

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