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Stadt Wolfsburg Verwaltung: Integration junger Ausländer gelingt
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Verwaltung: Integration junger Ausländer gelingt
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19:00 19.09.2019
Wolfsburgs unbegleitete, minderjährige Ausländer lernen fleißig, erhalten Unterstützung durch zahlreiche soziale Einrichtungen und erarbeiten sich Ausbildungsstellen. Quelle: epd
Wolfsburg

In 2015 kamen innerhalb kürzester Zeit insgesamt 92 unbegleitete, minderjährige Ausländer in Wolfsburg an. Im Jugendhilfeausschuss zog die Abteilung Soziale Dienste jetzt ein Zwischenfazit: Viele der jungen Menschen haben ihre Chancen in Wolfsburg genutzt und sich erfolgreich Schulabschlüsse erarbeitet oder eine Berufsausbildung begonnen.

 Im Juni 2019 waren noch insgesamt 46 Jugendliche beziehungsweise junge Volljährige in der Betreuung des Jugendamtes. Die meisten von ihnen besuchen allgemeinbildende, berufsbildende Schulen oder absolvieren eine Ausbildung. Sie nehmen an Integrations- und Sprachkursen teil oder absolvieren eine Einstiegsqualifizierung, um anschließend einen Ausbildungsplatz zu erhalten. Zwei von ihnen befinden sich bereits in einem Beschäftigungsverhältnis. Im kommenden Jahr soll ein Großteil der Jugendlichen und jungen Erwachsenen verselbstständigt werden. Einige benötigen die Unterstützung durch die Jugendhilfe dann nicht mehr, andere sollen auf ein eigenständiges Leben vorbereitet und in verschiedenen Bereichen des täglichen Lebens, wie bei Finanzen, Wohnen, Gesundheit, Eigenverantwortung, berufliche Ausbildung und Nutzung von Netzwerken weiterhin unterstützt und beraten werden.

Die jungen Leute stammen überwiegend aus Afghanistan, Syrien oder dem Irak. Sie kamen als Selbstmelder über die Polizei oder über eine Zuweisung der Landesverteilstelle nach Wolfsburg. Zunächst wurden sie mithilfe der Träger der Jugendhilfe, darunter das Christliche Jugenddorf (CJD), die Diakonie Wolfsburg sowie die Träger Impulse GmbH und Kompetenz für Menschen (KOM) in Wohngruppen untergebracht, erstausgestattet und einem Vormund vermittelt.

In einem zweiten Schritt arbeiteten mehrere Institutionen daran, den Jugendlichen Sprache, Bildung und Kulturtechniken zu vermitteln. "Der Integrationsprozess stellt die jungen Menschen vor viele Herausforderungen, bedingt etwa durch möglichen Druck der Herkunftsfamilie, Traumatisierungen und Kulturunterschiede", erklärt Iris Bothe, Dezernentin für Jugend, Bildung und Integration. "Unser besonderer Dank gilt daher all unseren Netzwerkpartnern, mit denen wir zielführend zusammengearbeitet haben, um die Jugendlichen beim Erwachsenwerden bestmöglich zu begleiten.“

Von der Redaktion

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