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Stadt Wolfsburg Judith Wurm ist neue Leiterin des Integrationsreferates
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Judith Wurm ist neue Leiterin des Integrationsreferates
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15:30 18.12.2019
Amtseinführung: Stadträtin Iris Bothe (l.), Oberbürgermeister Klaus Mohrs und Vorgängerin Sylvia Cultus (r.) begrüßten Judith Wurm als neue Leiterin des Integrationsreferates. Quelle: Roland Hermstein
Stadtmitte

Judith Wurm (39) ist neue Leiterin des Integrationsreferates der Stadt Wolfsburg. Oberbürgermeister Klaus Mohrs führte sie am Mittwochmorgen offiziell in ihr Amt ein. Bis Ende 2020 leitete sie das Referat allein, ab 2021 teilt sie sich die Position mit der bisherigen Leiterin Sylvia Cultus – sie legt ein Sabbatjahr ein.

Spannendes Doppelspitzenmodell

„Ich finde dieses Teilzeitmodell sehr spannend“, betonte Mohrs bei der Amtseinführung. Doppelspitze und Teilzeit – dieses Projekt könnte richtungsweisend für die Verwaltung sein, so der OB. Zumal das Integrationsreferat sehr wichtig sei und erst vor wenigen Tagen sein 45-jähriges Bestehen gefeiert habe – „damit wir deutsche Geschichte geschrieben“, betonte Mohrs. Wolfsburg sei Vorreiter in Deutschland in Sachen Integration.

Zwei zentrale Aufgaben

Das Referat habe – In Zusammenarbeit mit dem Integrationsausschuss – zwei zentrale Aufgaben: die interkulturelle Beratung und die Familienzusammenführung von Geflüchteten. Auch Stadträtin Iris Bothe hob die Bedeutung dieser Aufgaben hervor: „Es ist ein Querschnittsreferat und betrifft ja alle Lebensbereiche von Zuwanderern.“ Sie erinnere sich noch gut an den Start von Judith Wurm in der Wolfsburger Stadtverwaltung: „Sie hat den Aktivspielplatz Fallersleben geleitet.“ Später sei sie in die Jugendförderung gewechselt: „Das zeigt, dass Führungsqualität nicht unbedingt etwas mit dem Alter zu tun haben muss.“

Beharrlichkeit ist wichtig

Und Führungsqualität brauche es in dieser Position ebenso wie Beharrlichkeit, berichtete Sylvia Cultus. Sie selbst habe vor über zehn Jahren die Leitung des Integrationsreferats übernommen, „und ich bin oft ausgebremst worden von den einzelnen Fachabteilungen“. Das sei mittlerweile nicht mehr so, längst arbeite man innerhalb und außerhalb des Rathauses mit vielen Partnern eng und gut zusammen. Und das Integrationsreferat sei „ein tolles Team“. Sie freue sich auf die Zusammenarbeit mit Judith Wurm – nach ihrem Sabbatjahr.

Alltag mit Kindern erleben

Auch Judith Wurm betonte, sich auf die Arbeit als Doppelspitze mit Sylvia Cultus zu freuen. Als Mutter von zwei Kindern (drei und sechs) „will ich einfach den Alltag meiner Kinder miterleben“. Das funktioniere nur in Teilzeit, nicht in Vollzeit. Dann wies sie auf ihre kommenden Aufgaben hin: Förderung von zugewanderten Frauen, Entwicklung eines abgestimmten Integrationsprozesses und eines neuen Konzeptes für das Freizeitheim West. Anfang Januar geht’s los.

Von Carsten Bischof

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