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Stadt Wolfsburg IG Metall demonstriert gegen AfD-Bundesparteitag
Wolfsburg Stadt Wolfsburg IG Metall demonstriert gegen AfD-Bundesparteitag
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16:00 17.10.2019
Protest: Auch die Gewerkschafter aus Wolfsburg wollen in Braunschweig ein klares Zeichen gegen Rechts setzen. Quelle: dpa
Wolfsburg

Die Wolfsburger IG Metall möchte ein klares Zeichen gegen den AfD-Bundesparteitag in Braunschweig setzen. Die Politiker um Björn Höcke treffen sich am Samstag, 30. November, in der Volkswagen-Halle in Braunschweig. Gemeinsam mit vielen Gewerkschaftern der IG Metall Süd-Ost-Niedersachsen wollen die Wolfsburger vor der Halle stehen und demonstrieren.

Die Geschäftsstellen der IG Metall Braunschweig, Salzgitter-Peine und Wolfsburg organisieren die Demonstration. Die AfD will ihren Bundesparteitag am 30. November und 1. Dezember in der Volkswagen-Halle in Braunschweig abhalten. Nach dem rechtsextremen Terroranschlag in Halle möchte die IG Metall eine klare Stellung gegen jede Form von völkisch-nationalistischer und rassistischer Hetze beziehen. „Mit Entsetzen haben wir die schrecklichen Nachrichten von dem brutalen Terroranschlag vernommen“, sagt Ricarda Bier, Zweite Bevollmächtigte der IG Metall Wolfsburg.

Gemeinsam gegen die AfD

Die Gewerkschaft ruft mit vielen antifaschistischen, kirchlichen, sozialen und kulturellen Initiativen zu einer Demonstration gegen Höcke und Co. auf. Die Proteste beginnen am Samstag, 30. November, um 7 Uhr rund um die Volkswagen-Halle in Braunschweig. Viele Wolfsburger beteiligen sich an der Demonstration. Die Auftaktkundgebung ist für 9 Uhr auf dem Europaplatz geplant. Dort startet auch um 11 Uhr die Großdemonstration. Eine Abschlusskundgebung ist um 13 Uhr auf dem Schlossplatz vorgesehen.

Die AfD treibe die Spaltung der Gesellschaft voran und befeuere Hass und Hetze. Deshalb will die Gewerkschaft mit den anderen Organisationen verdeutlichen, dass die AfD in Braunschweig nicht willkommen ist. „Die Auswirkungen der Partei zeigen sich in Gewalt und Terror. Daher setzt sich die Gewerkschaft gegen jede Form von Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus ein“, betont Bier von der IG Metall Wolfsburg.

Partei spielt mit der Angst

Seit ihrer Gründung 2013 hat sich die Alternative für Deutschland (AfD) immer weiter zu einer offen völkisch-nationalistischen Partei radikalisiert. Die IG Metall befürchtet, dass der ultrarechte „Flügel“ um Björn Höcke versuchen wird, den Bundesvorstand zu übernehmen und somit die Partei noch weiter rechts positioniert wird. „Es ist Zeit, den extremen Rechten und Rechtspopulisten entgegenzutreten, bevor diese noch weiter an Einfluss und Macht gewinnen“, sagt Eva Stassek, Erste Bevollmächtigte der IG Metall Braunschweig.

Für Matthias Wilhelm, dem Ersten Bevollmächtigten der IG Metall Salzgitter-Peine, ist es selbstverständlich an dem Protest teilzunehmen. „Die AfD spielt in unverantwortlicher Weise mit der Angst der Menschen. Das schwächt den Zusammenhalt und die Kultur von Solidarität, Respekt und Toleranz, die aufgebaut wurde“, erklärt Wilhelm.

Von Ann Kathrin Wucherpfennig

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