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Stadt Wolfsburg Nach Pause: IG Metall-Sommerfest mit „echter Hausnummer“
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Nach Pause: IG Metall-Sommerfest mit „echter Hausnummer“
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00:20 17.02.2019
IG-Metall-Sommerfest: Nach einem Jahr Pause wird die beliebte Veranstaltung in diesem Jahr wieder stattfinden. Foto: Britta Schulze. Quelle: Britta Schulze.
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Wolfsburg

Das letzte Jahr wurde zum Luft holen genutzt, in diesem Jahr soll das traditionelle IG Metall-Sommerfest wieder steigen. „Die Pause hat der Veranstaltung gut getan“, sagte gestern der Erste Bevollmächtigte Hartwig Erb beim IG Metall-Jahresgespräch. „In neuem Kleid“ und mit einer „echten Hausnummer“ als Headliner will sich das Sommerfest vielfältiger und noch familienfreundlicher präsentieren. Wer genau das Zugpferd sein wird, wollte Erb noch nicht verraten. „Der Vertrag steht aber“, so Erb. Steigen wird das Fest am 6. Juli wieder auf dem Gelände des Reit- und Fahrvereins in Alt-Wolfsburg. „Wir werden neben einer großen Bühen auch mehr Kleinkunst dabei haben, da sollte für jeden etwas dabei sein“, kündigte Geschäftsführerin Ricarda Bier an.

Mitgliederzahlen weiter gewachsen

Auch ansonsten hatte die Gewerkschaft gute Nachrichten im Gepäck. Die Mitgliederzahlen sind erneut gestiegen und liegen jetzt bei etwas über 90.000, davon knapp über 70.000 Betriebsangehörige. „Das ist in Zeiten ohne Beschäftigtungswachstum bei Volkswagen ein gutes Ergebnis“, verdeutlichte Bier.

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Weiteres Potential bei Entwicklungsdienstleistern

Zu verdanken ist der Mitgliederzuwachs vor allem dem Vorstoß der Gewerkschaft bei den Entwicklungsdienstleistern. „Da haben wir letztes Jahr den Knoten durchschlagen“, sagt Erb und meint damit zum Beispiel die erstmalige Aufstellung eines Betriebsrats bei Bertrandt oder den historischen und erfolgreichen Warnstreik bei der IAV. So etwas habe Signalwirkung, sei aber nur der Anfang. „Das Potential bei den Entwicklungsdienstleistern liegt weiter bei rund 10.000 Beschäftigten“, berichtet Ricarda Bier.

Interessen müssen zusammengeführt werden

Viele verschieden Sparten, bringen jedoch auch unterschiedliche Interessen hervor. „Das Kunststück ist es, diese zusammenzuführen“, betont Bier. Angesichts der großen Zukunftsfragen von Digitalisierung und Arbeitsplatztransformation beständen allerdings durchaus Schnittmengen – etwa im Bereich Arbeitszeitgestaltung –, die es herauszuarbeiten gelte.

Von Steffen Schmidt

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