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Stadt Wolfsburg 200 Strohballen brennen bei Mörse: Polizei geht von Brandstiftung aus
Wolfsburg Stadt Wolfsburg 200 Strohballen brennen bei Mörse: Polizei geht von Brandstiftung aus
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13:07 07.11.2019
Auf einem Feld bei Mörse brennen 300 Strohballen. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Quelle: Stadt Wolfsburg
Mörse

Der Feuerschein war weit am Himmel sichtbar: In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag brannten auf einer Wiese bei Mörse rund 200 Strohballen lichterloh. Auch auf der A39, wo es kurzzeitig zu Sichtbehinderungen durch die starke Rauchentwicklung kam, war der Feuerschein noch zu sehen. Mittlerweile gibt es auf der A39 keine Einschränkungen mehr.

Bildergalerie: Auch noch am Donnerstagmorgen ist die Feuerwehr im Einsatz

Nach Großfeuer: Am Morgen lodern noch kleine Brandnester und die Strohballen brennen kontrolliert ab. Aufgrund der hohen Rauchentwicklung sollen die Anwohner die Fenster und Türen geschlossen halten.

Wie die Feuerwehr Wolfsburg mitteilt, ging der Alarm gegen 1:04 Uhr in der Nacht ein. Schnell war die Berufsfeuerwehr am Einsatzort und begann mit der Löschung. Am Einsatzort auf dem Feld an der Alten Braunschweiger Straße Ecke Baumschulenweg haben auf einer Fläche von rund 600 Quadratmetern die aufgestapelten Strohballen voll gebrannt. Aufgrund der starken Rauchentwicklung und der Sichtbehinderung gab es eine Warnung im Radio. Nach gut einer Stunde haben dann die Freiwilligen Feuerwehren aus Ehmen und Mörse übernommen. Es waren rund 35 Feuerwehrleute im Einsatz.

Kontrolliertes Abbrennen

Eine Ausbreitung des Feuers konnte durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr verhindert werden. Der Einsatz dauert zu Stunde noch an. Die noch glühenden Strohballen werden von der Feuerwehr kontrolliert abgebrannt. Nach Aussage des Stadtbrandmeisters Helmut von Hausen könnte dies noch bis zum frühen Nachmittag andauern. Der Schaden wird aktuell auf 10.000 Euro geschätzt.

Fenster und Türen geschlossen halten

Noch immer steigt dichter Rauch aus dem brennenden Feld auf und zieht über Mörse in Richtung Ehmen. Die Feuerwehr bittet die Anwohner im Umkreis die Fenster und Türen wegen der starken Staub- und Rauchbelastung geschlossen zu halten.

War es Brandstiftung?

Ersten Erkenntnissen nach hat ein Anwohner zufällig das Feuer aus dem Fenster gesehen und sofort den Notruf gewählt. Die Polizei Wolfsburg geht mittlerweile davon aus, dass das Feuer absichtlich gelegt wurde und bittet um Zeugenhinweise. Die Ermittler interessieren sich konkret für Personen oder Fahrzeuge, auch Fahrradfahrer, die im Bereich des Tatorts nach 23 Uhr gesehen wurden. „Jede Beobachtung kann uns helfen“, betont Polizeisprecher Sven-Marco Claus.

++ Wir sind live vor Ort und berichten weiter ++

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