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Stadt Wolfsburg Wolfsburg AG und Signa unterzeichnen Projektvertrag „Zukunftsquartier“
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Wolfsburg AG und Signa unterzeichnen Projektvertrag „Zukunftsquartier“
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17:21 30.10.2019
Umbau geplant: Am Nordkopf soll das Zukunftsquartier entstehen. Quelle: www.photodesign-wolfsburg.de
Wolfsburg

Bei der Planung des Zukunftsquartiers am Wolfsburger Nordkopf ist der nächste Meilenstein erreicht: Die Wolfsburg AG und Signa haben am Mittwoch den Vertrag zur Konzeptionierung des Millionen-Projekts unterzeichnet. Dieser sieht die Erstellung eines Gesamtkonzepts sowie eine Machbarkeitsstudie vor. Geplant ist eine großflächige Bebauung mit einem Mix aus Wohnungen, Laden- und Büroflächen, aber auch Freizeitangeboten und Gastronomie.

Chance zur Innenstadt-Stärkung

„Ein zukunftsorientierter Plan für den Nordkopf bietet die Chance, den urbanen Charakter der Wolfsburger Innenstadt zu stärken. Mit einer sorgfältigen Konzeption kann es hier gelingen, das Gesicht des modernen Wolfsburgs entscheidend mit zu prägen. Dazu sind wir gemeinsam mit allen Partnern auf einem ausgesprochen guten Weg“, sagt Wolfsburgs Oberbürgermeister Klaus Mohrs.

Bei der Vertragsunterzeichnung (v.l.) Quelle: www.photodesign-wolfsburg.de

Auf dem Innenstadt-Areal südlich und westlich des Wolfsburger Hauptbahnhofs soll eine urbane Quartiersentwicklung realisiert werden. Dabei werden erlebnisorientierter Einzelhandel, zukunftsgerichtete Mobilitäts- und Digitallösungen, attraktive Freizeitangebote sowie Hotel-, Büro- und Wohnnutzungen integriert.

Arbeit und Freizeit harmonisch verbinden

„Wir wollen möglichst viele Nutzungsmöglichkeiten an einem Standort vereinen, um Arbeit und Freizeit harmonisch miteinander zu verbinden. Mit der Unterzeichnung des Vertrags sind wir dem Ziel, dieses Zukunftskonzept in Wolfsburg zu realisieren, ein großes Stück nähergekommen“, sagt Timo Herzberg, Chef von Signa Deutschland.

Die Wolfsburg AG und Signa wollen nun im ersten Schritt ein Gesamtkonzept entwickeln, über dessen Umsetzung der Rat der Stadt Wolfsburg und alle beteiligten Partner entscheiden. Der Abschluss dieser ersten Planungsphase ist bis Ende des ersten Quartals 2020 vorgesehen.

Lebensumfeld soll attraktiver werden

VW-Personalchef Gunnar Kilian, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der Wolfsburg AG, sagt: „Fachkräfte achten mehr denn je auf ein attraktives Lebensumfeld. Wolfsburg hat bereits viel zu bieten, doch im Wettbewerb mit starken Metropolen um die besten Köpfe gilt es, noch besser zu werden. Ein kluges und mutiges Konzept für den Nordkopf bietet gute Chancen, Wolfsburg städtebaulich und im Angebots- und Nutzungsmix nachhaltig zukunftsfest aufzustellen.“

Die Projektpartner Stadt Wolfsburg, Signa, Volkswagen und Wolfsburg AG haben ebenfalls ein Planungsbüro für die Erstellung des städtebaulichen Konzepts ausgewählt. Es ist wesentlicher Bestandteil der Gesamtkonzeption. Henning Larsen Architects und Gehl Architects aus Dänemark werden im Auftrag von Signa die architektonische Vision, Funktionsmischung und das Mobilitätskonzept für das Quartier der Zukunft entwickeln.

Skandinavisch moderner Stil

Der Stil der Architekten ist skandinavisch modern und findet sich in zahlreichen Gebäuden auf der ganzen Welt wieder. Beispielhaft dafür sind unter anderem das Moessgaard Museum in Aarhus (2014), die Siemens-Konzernzentrale in München (2016) sowie das aktuell größte Stadtentwicklungsprojekt Kanadas, der East Harbour in Toronto. Gehl Architects legt in seinen Arbeiten einen besonderen Fokus auf den menschlichen Maßstab in der Stadtplanung. Die Bedürfnisse von Fußgängern und Radfahrern stehen im Mittelpunkt der Planungen. Beispielsweise hat das Büro den New Yorker Times Square 2016 erfolgreich umgeplant.

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