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Stadt Wolfsburg A-Capella-Gruppe „Biss“ präsentierte Klassiker mit Dialekt
Wolfsburg Stadt Wolfsburg A-Capella-Gruppe „Biss“ präsentierte Klassiker mit Dialekt
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16:36 25.10.2019
Die Sänger der A-Capella-Gruppe "Bliss" präsentierten ihr Programm "Mannschaft" im Scharoun-Theater. Quelle: Thilo Larsson
Wolfsburg

Erneut hat die A-Cappella-Gruppe Bliss im Scharoun Theater Wolfsburg für ein volles Haus gesorgt. Das Gesangsquintett aus der Schweiz versetzte am Mittwoch mit seinem neuen Programm „Mannschaft“ das Publikum für zwei Stunden in stürmische Begeisterung. Der eigenwillige Stil aus einer Mischung von ansteckendem Entertainment, die erst­klas­­si­gen Vokalarrangements mit ex­zel­lenter elek­­tro­nischer Unterstützung als beson­de­res Markenzeichen und die gran­dios miteinander verschmelzenden Stim­men run­den die perfekte Bühnenshow ab.

Jungs haben Selbstironie

In den Songs, vor allem aber in den mit Selbstironie vorgetragenen Statements, stel­len die Künstler vor dem Hintergrund der Genderdebatte die Problematik des „Mann-Seins“ in unse­rer heutigen Zeit in den Mit­tel­punkt ihrer Über­le­gun­gen. Über Kli­schees gehen sie zwar nicht hinaus, aber auf Schwyzerdütsch ausge­drückt, klingt alles anders, und es eröffnen sich neue Sicht­weisen.

Die Sänger der A-Capella-Gruppe "Bliss" präsentierten ihr Programm "Mannschaft" im Scharoun-Theater. Quelle: Jonathan Heyer

Mit berechtigtem Stolz blickt die Forma­tion auf ihr 20-jähriges Bestehen zurück. In einem „unplugged“ vorgetragenen Song aus der Anfangszeit lassen Claudio (Counterte­nor), Lukas (Tenor), Tom, Matthias (Bari­tone) und Viktor (Bass) die Qualität ihrer Stimm­lagen erkennen. Da erhält auch in der Übersetzung „Irgendwo uf de Wält“ der Titel der Comedian Harmonists einen besonderen Reiz.

Stimmen mit elektronischer Unterstützung

Ganz andere Power bekommen die Stim­men in Verbindung mit elektro­ni­scher Un­ter­stützung. Dabei kann sich das Vo­kal­­en­semble auf die Technikcrew in Licht und Sound gegen­über der Bühne absolut verlas­sen. Eigene und bekannte Songs reißen das Publikum immer wieder mit. Ob „Somebo­dy that I used to know“ von Gotye, Kimbra, „High­way to hell“ von AC/DC oder „Purple Rain“ von Prince, stets bleibt der A Capella Stil erhalten, aber die Computer- und Verstärkertechnik machen es möglich, dass der Tenor klanglich verfremdet in die Sopran- oder Basslage versetzt wird. Body­per­cussion oder brillantes Beat­box­ing erzeu­gen ebenso eine vollkommene Illusion, die vergessen lässt, dass nur fünf Künstler mundgemacht das saalfüllende Klang­spek­trum auslösen.

Von Heinz-Werner Kemmling

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